Archiv der Kategorie 'HoPo'

Dekan Prof. Dr. Kleinaltenkamp zurückgetreten!!

Gestern erreichte uns die Nachricht, dass der Dekan unseres Fachbereichs, Prof. Dr. Kleinaltenkamp, seinen Rücktritt vom Amt des Dekans erklärte. Auf der morgigen Sitzung des Fachbereichsrats Wirtschaftswissenschaft erwarten wir weitere Informationen, vor allem zu der Frage, wer zukünftig das Amt des Dekans an unserem Fachbereich bekleiden wird. Die Sitzung ist wie immer öffentlich und findet morgen 8:30 Uhr im Kaminzimmer in der Boltzmannstr. 20 statt.

Wir haben in einem Schreiben an die Mitglieder des Fachbereichsrats bereits erklärt, dass wir den Rücktritt insofern bedauern, dass die Zusammenarbeit zwischen fsi wiwiss und Prof. Dr. Kleinaltenkamp in seiner Funktion als Dekan zuletzt konstruktiv, vertrauensvoll und in Teilen durchaus fruchtbringend verlaufen ist. Wir möchten uns an dieser Stelle für die in der Vergangenheit geleistete Arbeit Prof. Dr. Kleinaltenkamps als Dekan des Fachbereichs bedanken.

Weiterhin haben wir in unserem Schreiben deutlich gemacht, dass wir der festen Überzeugung sind, dass das Amt des Dekans nach langer Zeit nun wieder von einem VWLer bekleidet werden sollte. Dies wäre in Anbetracht der schwierigen Situation in der VWL an unserem Fachbereich ein weiterer wichtiger und äußerst sinnvoller Schritt, der die richtigen Signale für die Zukunft senden würde.

Vollversammlung aller Studierenden der FU am 8.6. & neue Bildungsstreikdemo am 9.6.

Auf dem gestrigen Bildungsstreiktreffen der FU wurde beschlossen, nächsten Dienstag, am 8.6., eine Info-Vollversammlung einzuberufen. Beginn dieser wird 14 Uhr sein, der Ort ist das Foyer vor dem Hörsaal 1A in der Silberlaube. In der VV wird es unter anderem eine kurze Auswertung des letzten Semesters anhand der von uns gestellten Forderung und deren Umsetzung geben. Außerdem soll es um Aktuelles aus diesem Semester sowie um einen Ausblick auf die geplante Fortsetzung des Bildungsstreiks in den nächsten Wochen und Monaten gehen.

Weiterhin findet einen Tag später, am 9.6., um 12 Uhr vor dem Roten Rathaus die nächste Bildungsstreikdemo in Berlin statt.

FU versenkt unter mysteriösen Umständen eine Million Euro in New Yorker Auslandsbüro

Wer in den letzten Tagen aufmerksam in der Tagespresse mitgelesen hat, wird sicherlich schon gehört haben, dass die FU Berlin ungefähr eine Million Euro mit einem Fundraising-Projekt in New York verloren hat. An dieser Stelle sei auf zwei Berichte diesbezüglich bei SpiegelOnline sowie im Tagesspiegel verwiesen. Ein Vorgang von politischer Dimension, schaltete sich doch kürzlich sogar der Rechnungshof in die Sache ein.

Aus aktuellem Anlass klärt die FSI OSI in einem Blogeintrag über die Bedeutung dieses Vorgangs sowie über die bereits seit langem geäußerte studentische Kritik an finanzintensiven Fundraising-Projekten auf.

Den extremen Umfang der verschleuderten Summe darf jeder Studierende der FU getrost als Schlag ins Gesicht verstehen, ist doch die fehlende Finanzierbarkeit in Fachbereichs- und Institutsräten an der gesamten FU selbst bei minimalen Summen das obligatorische Totschlagargument. Während Studierende vergeblich um die Erhaltung von Professuren, ein breiteres Lehrangebot oder um ganz konkrete organisatorische Verbesserungen im Umfang von einigen hundert oder tausend Euro kämpfen, sitzt das Geld auf zentraler Ebene der Uni scheinbar ziemlich locker – gerade wenn es um Prestige und Exzellenz geht. Ob sich Exzellenz bei so einer Prioritätensetzung aber überhaupt noch rechtfertigen lässt, ist wohl eine andere Frage..

Update (24.05.10, 2:58 Uhr):

Weitere Links zum Thema:
- Berliner Morgenpost – Freie Universität stoppt Kooperation mit den USA
- Der Tagesspiegel – Falsche Freunde

Neues vom Fachbereichsrat – dem wichtigsten Gremium des Fachbereichs

Einmal im Monat um 8:30Uhr wird in der Boltzmannstraße 20 zwischen den Statusgruppen des Fachbereichs Wirtschaftwissenschaft heftig gestritten. Meistens natürlich ums Geld und meistens zwischen Studierenden und Professorinnen. Denn zu dieser unmenschlichen Zeit tagt unser Fachbereichsrat (bestehend aus Professorinnen, welche natürliche eine absulute Mehrheit stellen, SoMis,WiMis und Studierenden)
Eigentlich könnte man denken, dass es heute besonders heftig zur Sache hätte gehen müssen, denn es ging unter anderem um Leitlinien des Präsidiums zur Neugestaltung von Studien- und Prüfungsordnung. Was prinzipiell eine Verbesserung der Studienbedingungen mit sich bringen könnte, schließlich gründen sich die Leitlinien hauptsächlich auf den Ergebnissen des FU-weiten Runden Tisches. Da jedoch wie erwähnt die Professoren eine absolute Mehrheit stellen, können wir uns im FBR den Mund fusslich reden, aber der absoluten Mehrzahl der stimmberechtigten Profs nicht viel entgegenstellen. Nichtsdestotrotz haben wir unsere Ideen zur Verbesserung der Studienbedingungen vorgestellt und heiß diskutiert. (mehr dazu auf Seite 2)
D‘accord waren sich ausnahmsweise alle Statusgruppen zum Thema Mensa I, der vegetarischen Mensa zwischen Jura und Wiwiss. Der FBR forciert eine erneute Auseinandersetzung mit Studentenwerk und Präsidium zur Besserung der untragbaren Bedingungen. Welche Schritte die Studierendenschaft einschlagen wird, könnt ihr auf Seite 3 nachlesen.
Als letztes Thema ging es um den Wirtschaftsfranzösischkurs, welcher wie bereits mehrfach berichtet zum Ende des Semesters abgeschafft werden soll. Hauptsächlich für dieses Problem haben sich ein Großteil der anwesenden Studierenden so früh zum Campus bewegt. Wie nicht anders zu erwarten, lief es schlussendlich darauf hinaus, dass es am lieben Geld liegt, weswegen der Kurs seitens des Fachbereich Wiwiss gestrichen wird. Durch die Diskussion haben sich allerdings auch neue Möglichkeiten eröffnet, wie der Kurs evtl. doch zu retten sei. Wie wir weiter agieren, könnt auf auf Seite 4 finden.

Seite 2: Neugestaltung der Prüfungsordnung
Seite 3: Vegetarische Mensa I
Seite 4: Wirtschaftfranzösisch

Öffentliche Sitzung des FBR-Wiwiss morgen, Mittwoch den 19.05., 8:30 Uhr (s.t.) in Raum 202 (Kaminzimmer), Boltzmannstr. 20 / BA-Änderungsordnungen auf der Tagesordnung

Morgen, am 19.05., 8:30 Uhr (s.t.) findet in Raum 202 (Kaminzimmer) im Gebäude Boltzmannstr. 20 die nächste Sitzung des Fachbereichsrats Wirtschaftswissenschaft statt. Die Sitzung ist wie immer öffentlich.

Unter anderem stehen Änderungsordnungen für Studien- und Prüfungsordnungen der Bachelorstudiengänge BWL und VWL auf der Tagesordnung. Leider liegt uns bis jetzt keinerlei Beschlussvorlage vor, sodass wir nur mutmaßen können, was auf der morgigen Sitzung beschlossen werden soll. Möglicherweise geht es um eine Neufassung der bereits vor einigen Monaten vom FBR abgesegneten Orientierungsphase bzw. der damit verbundenen Aufstockung des Bonuspunktekontos von 60 auf 90 LP.

Außerdem soll es (dies zynischerweise allerdings erst im Anschluss an den Beschluss der Änderungsordnungen) um von KMK und Präsidium nach unten gereichte „Leitlinien zur Neugestaltung von Studien- und Prüfungsordnungen für modularisierte Studiengänge“ gehen. Darin enthalten sind diverse studierendenfreundliche Punkte. Leider gehen die Vorschläge bei weitem nicht weit genug bzw. sind allesamt als kann-Bestimmungen deklariert. Wir werden dennoch versuchen, uns auf der morgigen Sitzung für die eine oder andere Verbesserung stark zu machen.

Die Erfahrung lehrt uns, dass studentische Standpunkte sich am besten durch eine rege Beteiligung Studierender Gehör verschaffen können. Daher bitten wir alle interessierten und engagierten Studis, der morgigen Sitzung beizuwohnen. Ist eine Ordnung erst einmal beschlossen, so lässt sie sich so schnell nicht mehr revidieren. Also unterstützt uns mit eurer Anwesenheit, denn auch für uns ist 8:30 Uhr (s.t.) keine angenehme Zeit.

Peter-André Alt wird neuer Präsident der FU / Präsidiumswahl von Anfang bis Ende eine Farce

Heute wurde der Germanistik-Professor Peter-André Alt vom erweiterten Akademischen Senat der FU zum neuen Präsidenten der FU gewählt. Alt hat ein Zehn-Punkte-Programm mit seinen Vorstellungen zur Führung der FU entworfen und steht für eine Fortführung des Kurses unseres kürzlich nach Hamburg abgewanderten Ex-Präsidenten Dieter Lenzens. Die Wahl war nach Ansicht der meisten Studierenden von Anfang bis Ende ein abgekartetes Spiel, zumal die Professorengruppen an der FU hinter den Kulissen schon früh alle Posten untereinander aufgeteilt hatten. Da die übrigen zugelassenen Präsidiumsanwärter neben Alt früh ihre Chancenlosigkeit erkannten, war Alt zuletzt als einziger Kandidat übrig geblieben.

Vor seiner Wahl hatte der neue Präsident der FU zwanzig Minuten Zeit sich und sein Konzept für die FU vorzustellen. Schon die Ankündigung des Tagesordnungspunktes „Vorstellung der Präsidentschaftskandidaten“ (man beachte den Plural) hatte im Vorfeld einige Lacher ausgelöst, zumal sich mit Alt lediglich der einzige verbliebene Präsidentschaftskandidat überhaupt noch dem erweiterten Akademischen Senat vorstellen konnte. In den zwanzig Minuten kündigte Alt unter anderem an, dass er den einzelnen Fachbereichen mehr Entscheidungskompetenzen zugestehen wolle. Auch eine transparentere Präsidiumspolitik soll es laut Alt geben. Alt sprach sich für eine Fortführung des durch Lenzen kreierten Konzepts der FU als internationale Netzwerkuni aus. Außerdem wolle er sich für eine stärkere Zusammenarbeit der Berliner Hochschulen einsetzen, unter anderem was eine Nachverhandlung der kürzlich von Senat und Hochschulen abgeschlossenen Hochschulverträge betrifft. Was einige kritische Fragen und Feststellungen der Studierendenvertreter im Akademischen Senat anging, hielt er sich allerdings recht bedeckt.

Scharfe Resolution des Studierendenparlaments gegen die Umstände der FU-Präsidiumswahl

Nachdem die Studierendenvertreter im Akademischen Senat der FU bereits Einspruch gegen die zugelassenen Wahlvorschläge zur Präsidiumswahl beim Zentralen Wahlvorstand der FU eingelegt haben, hat nun auch das Studierendenparlament eindeutig Stellung gegen die antidemokratisch anmutende Präsidiumswahl an der FU bezogen. Das Studierendenparlament verabschiedete vergangene Woche eine scharfe Resolution und rief zu einem Wahlboykott auf.

Der AStA FU berichtet unter folgendem Link: http://www.astafu.de/aktuelles/archiv/a_2009/presse_04-23.

FU-Studierende legen Einspruch gegen Wahlvorschläge zur FU-Präsidiumswahl ein

Die studentischen Mitglieder des Akademischen bzw. Erweiterten Akademischen Senats der FU haben am vergangenen Freitag, dem 16.04.10, Einspruch beim Zentralen Wahlvorstand der FU gegen die am 13.04.10 bekannt gegebenen Wahlvorschläge eingereicht. Sie fordern eine Neuausschreibung des Amts, zumal der aussichtsreichste Kandidat, Germanistik-Professor Peter-André Alt, von vornherein als neuer Präsident der FU festgestanden haben soll. Hier die offizielle Pressemitteilung.

Mit dem nötigen Willen scheint Vieles möglich: Universitäten korrigieren fehlkonstruierte Bachelor-Studiengänge / Wo bleibt die FU?

SZ: Mehr Freiheit für Studenten – Unis lockern Satzungen zum neuen Semester

Tagesspiegel: „Auf Augenhöhe mit den Großen“ – Die TU Berlin bricht auf – mit neuen Plänen für Forschung und Lehre

Anhand der beiden oben genannten Presseberichte ist deutlich erkennbar, dass mit dem nötigen Willen auch schnell auf Missstände an den deutschen Universtitäten reagiert werden kann. Die TU hat angekündigt, in drei Studiengängen ein sogenanntes „Y-Modell“ einzuführen. „Die Studierenden können nach drei Jahren im Bachelor entscheiden, ob sie ein weiteres stark berufsbezogenes Jahr im Bachelor absolvieren und dann in den Beruf gehen oder ob sie lieber in ein zweijähriges Masterstudium wechseln wollen“, schreibt der Tagesspiegel. Zu diesem Modell führte unter anderem die Bologna-Vorgabe, dass Bachelor und Master zusammen nicht mehr als 10 Semester umfassen dürfen. Auch an den bayerischen Universitäten hat man mittlerweile Handlungsbedarf erkannt. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hat die LMU die Prüfungsdichte im Bachelorstudium spürbar herabgesetzt. Dafür wurden dort die Satzungen von ungefähr 80 Bachelor-Studiengängen in einer Art Schnellverfahren geändert. Auch bereits immatrikulierte Studierende können nun von diesen Veränderungen profitieren. Das Totschlagargument der langsamen Bürokratie scheint damit entkräftet Weitere Beispiele für derartige Initiativen sind die Unis Erlangen-Nürnberg, Augsburg, Bayreuth, Regensburg und die TU München. Auch an vielen Fachhochschulen werden derzeit dringend nötige Veränderungen forciert.

Wenn man sich da die FU anschaut, wird man fast neidisch. Es bleibt zu hoffen, dass das neu gewählte Präsidium die Zeichen der Zeit erkennt und endlich auf die umfassenden Bildungsproteste aus dem letzten Jahr reagiert. Wenn man sich Beispiele wie den vermeintlich politisch motivierten Rauswurf von Prof. Dr. Hajo Funke durch die Übergangspräsidentin der FU vor Augen führt, bei dem man sich derzeit gleichzeitig eines politischen Gegners als auch eines kritischen Professors zu entledigen versucht, bleibt nur zu hoffen, dass es mit dem neuen Präsidium besser wird.

Skandal an der Freien Uni – Willkürlicher Professoren-Rauswurf schlägt Wellen!!

Ein neuer Skandal an der Freien Universität bahnt sich an: Übergangspräsidentin Lehmkuhl setzt sich über den Willen universitärer Gremien hinweg und verhindert die Verlängerung eines kritischen Professors!!

Hier ein Link: Eklat an der Freien Universität Berlin – Präsidentin will Experten für Rechtsextremismus in Zwangsruhestand versetzen.




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: