Archiv der Kategorie 'HoPo'

Neuer Blog !

Hallo Liebe_r Blogbesucher_in,

ab heute wird es offiziell, unser alter Blog [http://fsiwiwiss.blogsport.de] wird nun in seinen verdienten Ruhestand überführt und unser neuer Blog [http://www.fsiwiwiss.de] geht online.

Trotz großer Bemühungen ist das System noch nicht ganz perfekt und wir arbeiten unter Hochdruck daran es bis zum Semesterstart noch zu verfeinern. Es gibt auch immer noch Verweise auf den alten Blog, der als Archiv auch weiterhin im Netz erreichbar bleibt.

Mit dem Wechsel gibt es eine Vielzahl von Neuerungen von denen wir hier nur ein paar der Wichtigsten nennen möchten. Innerhalb der nächsten Wochen wird es eine eigene Supportseite/Forum geben, wo wir alles Wichtige zusammenfassen werden.

Ab jetzt gibt es einen öffentlichen sowie einen Mitgliederbereich, welcher weitergehende Informationen und Kommunikationsmöglichkeiten enthält und es euch gestattet auf Downloads zuzugreifen, die für den öffentlichen Bereich gesperrt sind.

Die Anmeldung am Blog ist nur mittels eines sogenannten „Invite-Codes“ möglich, welchen ihr direkt von uns erhaltet bzw. die Erstsemester mit ihren Briefen vom Fachbereich zugeschickt bekommen habt.

Die Inhalte des Forums sind nur für Angemeldete Benutzer_innen sichtbar. Aber auch innerhalb des Forums sind bestimmte Bereiche nur für weiter differenzierte Nutzer_innen sichtbar. Hierdurch wollen wir eine möglichst hohe Privatsphäre gewähren.

Über das System werden ab jetzt auch Umfragen ermöglicht die anonymisiert sind und trotzdessen sicherstellen, dass es zu keinen doppelten Abstimmungen kommen kann.

In diesem Sinne, alles Gute und eine angenehme Vorbereitungszeit für das neue Semester,

eure fsi wiwiss.

Entwurf zur Novellierung des BerlHG ohne Impulse zur Demokratisierung der Hochschule

FU Watch – Nach dem Bildungsstreik: Berliner Hochschulgesetz soll neu gefaßt werden

Nachtrag zur FBR-Sitzung vom 14.07.2010

Unseren kurzen, in der Eile des Prüfungsstresses verfassten Bericht zur letzten Sitzung des Fachbereichsrats Wirtschaftswissenschaft vom 14.07.2010 aufgreifend, wollen wir die Resultate der Sitzung nun wie versprochen aus studentischer Sicht beurteilen und Euch ein paar weitere Informationen diesbezüglich geben.

Zunächst einmal stellt die Wahl des neuen Dekanats einen aus unserer Sicht begrüßenswerten und perspektivisch sinnvollen Schritt dar. Mit der Wahl von Prof. Dr. Schöb zum neuen Dekan entsprach der FBR der im Vorfeld von uns gestellten Forderung, nach drei Legislaturperioden mit einem BWL-Professor als Dekan, wieder einen VWL-Professor in das höchste Amt des Fachbereichs zu wählen. Dies macht vor allem vor dem Hintergrund der durchaus schwierigen Situation der VWL an unserem Fachbereich Sinn und setzt ein in unseren Augen wichtiges Signal für die Zukunft. Auch Prof. Dr. Hundsdoerfer, welcher in seiner Funktion als Vorsitzender des Prüfungsbüros bisher sehr engagiert gearbeitet hat und nun zum Studiendekan gewählt worden ist, stellt sicherlich eine perspektivisch sinnvolle Wahl dar. Auch wenn wir in der Vergangenheit im Zuge von mittlerweile beigelegten Konflikten mit dem Prüfungsbüro oftmals anderer Meinung waren, gab sich Prof. Dr. Hundsdoerfer zuletzt viel Mühe, die Studierenden in Planungen miteinzubeziehen bzw. frühzeitig darüber zu informieren und Anregungen aufzunehmen. Als Forschungsdekan wurde Prof. Dr. Sydow gewählt, welcher bereits vor einer Legislaturperiode Dekan unseres Fachbereichs war und diese Aufgabe ebenfalls sehr engagiert wahrgenommen hat.

Dennoch ist die Wahl des neuen Dekanats aus verschiedenen Gründen nicht zu positiv zu bewerten. Zum einen klaffen konstant riesige Unterschiede im Verständnis von Studienstruktur und Studienorganisation zwischen den Vertreter_innen der fsi wiwiss und annähernd dem gesamten FBR, zum anderen wurden mit der geäußerten Absicht des neu gewählten Dekanats, das Amt des Dekans perspektivisch erst an Prof. Dr. Hundsdoerfer und schließlich an Prof. Dr. Ruhnke zu übergeben, auch bedenkliche Signale für die Zukunft gesetzt. Ungeachtet der Tatsache, dass Prof. Dr. Ruhnke ein ausgezeichneter und renommierter Professor ist, steht dieser in unseren Augen für eine weitaus stärkere elitäre Ausrichtung des Fachbereichs. Dies läuft dem Grundgedanken eines freien, selbstbestimmten Studiums in vielen Punkten eklatant entgegen. Folgerichtig enthielten wir uns bei der Wahl des neuen Dekanats, welches seine Kandidatur ausdrücklich mit dem vorgestellten Nachfolgekonzept verknüpfte.

Auch die Tatsache, dass wir uns in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart oftmals vom Fachbereich regelrecht verschaukelt fühlen, bewog uns zu dieser Entscheidung. Zum einen was die unendlichen, scheinbar „ergebnissoffenen“ Gespräche bezüglich unseres nun doch geschlossenen und in die Boltzmannstraße 20 verlagerten Büros angeht, zum anderen was die absolute Stagnation bezüglich unserer dringend reformbedürftigen Bachelor-Studiengänge betrifft. Aus diesen und vielen weiteren ähnlich gelagerten Gründen heraus sahen wir uns nicht in der Lage die Wahl irgendeines Dekanats mit unserer Stimme mitzutragen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde die Richtigkeit dieser Entscheidung dann auch bestätigt. Nachdem einige FBR-Mitglieder die Bemühungen einer anwesenden Studierenden und der fsi wiwiss, den Kurs Wirtschaftsfranzösisch vor dem Aus zu bewahren, lediglich mit einem entnervten Schmunzeln, aber mit keinerlei Entgegenkommen bedachten, war die Stimmung bereits angespannt. Zu diesem Punkt ist allerdings hinzuzufügen, dass der Fachbereich mit der Abschaffung des Kurses lediglich völlig realitätsfremden Vorgaben von Präsidium und Senat entspricht. Der Kurs hätte aufgrund seiner geringen Auslastung somit negative finanzielle Implikationen für den Fachbereich aus der sogenannten Kapazitätsberechnung gehabt, obwohl der Dozent bereit gewesen ist, ihn kostenfrei weiter anzubieten. Auf unser Drängen hin wird der FBR auf seiner kommenden Sitzung eine entsprechende Stellungnahme gegenüber Präsidium, Senatsverwaltung und Kultusministerkonferenz verabschieden, in der auf eine Lösung dieses Problems gedrängt werden soll. Leider schienen einzelne Vertreter_innen des FBR wenig Verständnis für die Entrüstung der Studierenden zu haben, obwohl denen zu Beginn ihrer Rettungsversuche des Kurses vom FBR noch dazu angeraten worden war, alternative Finanzierungsquellen zu erschließen. Genau das war geschehen – der Kurs wurde trotzdem gestrichen.

Daraufhin stand die abermalige Verabschiedung nochmals überarbeiteter Änderungsordnungen für die Bachelorstudiengänge des Fachbereichs auf der Tagesordnung. Da das Rechtsamt der FU, bei dem wir wegen der geplanten Orientierungsphase bereits frühzeitig interveniert hatten, diese nun für unzulässig befand, strich man kurzerhand auch die vormals in Kombination mit der Orientierungsphase verabschiedete und von vielen Studierenden begrüßte wie erwartete Erhöhung des Bonuspunktekontos von 60 auf 90 BP aus der Änderungsordnung. Dieser Schritt erfolgte mit der simplen Begründung, mangels einer aus Sicht der Studierenden negativen Änderung müsse man nun auch keine „Gegenleistung“ mehr erbringen. Wir sind angesichts dieser Entwicklung verärgert und entsetzt, sind jedoch unschlüssig, ob mehr über die dahinter stehende Logik oder über den Schritt selbst.

In diesem Zusammenhang wirkt die ebenfalls auf der Sitzung beschlossene Besetzung einer Kommission zur Überarbeitung unserer Bachelorstudiengänge fast schon zynisch. Angesichts der Streichung der Bonuspunkteerhöhung fragen wir uns, welche Erfolgsaussichten eine solche aus studentischer Sicht eigentlich haben kann. Eine Verabschiedung der Regelung ungeachtet der Einführung einer Orientierungsphase wäre ein Schritt in Richtung der von Studierenden im Zuge des bundesweiten Bildungsstreiks gestellten Forderungen gewesen, ein Zeichen des guten Willens und ein Ausblick auf eine Kommissionsarbeit aller beteiligten Statusgruppen auf Augenhöhe. Stattdessen fühlen sich die Studierenden abermals verschaukelt. Die professorale Mehrheit im FBR hat wieder einmal klar gemacht, dass ohne ihre Zustimmung nichts geht und dass sie alle Fäden in der Hand hält. Alle signalisierte Gesprächsbereitschaft gegenüber den Studierenden scheint nur Selbstzweck zu sein, so lange man deren Vertreter immer wieder vertröstet und ungeachtet deren Protests studierendenfeindliche Regelungen beschließt bzw. diversen studierendenfreundlichen Regelungsvorschlägen immer wieder ablehnend begegnet. Unis wie die LMU in München haben in Folge des Bildungsstreiks gezeigt, dass mit dem nötigen Willen auch grundlegende Reformen schnell und effektiv umgesetzt werden können. Wir haben weder Lust noch Zeit uns weiterhin vertrösten zu lassen und werden nun noch entschiedener versuchen, in der neu gegründeten Kommission sowie im FBR endlich seit langem gestellten studentischen Forderungen Gehör zu verschaffen und diese auch tatsächlich in die zukünftigen Ordnungen einzubringen.

Auch bei den im Anschluss vorgestellten Ergebnissen und den damit verbundenen For­de­run­gen der Mas­ter-Vollversammlung für die Stu­di­en­gän­ge „Eco­no­mics“ und „Pu­blic Eco­no­mics“ wurde zum Leidwesen der deutlich um eine inhaltliche Auseinandersetzung bemühten anwesenden Master-Studierenden darauf verwiesen, dass der Ort für die Übergabe der Forderungen samt Unterschriftenliste unbedacht sei, statt auf inhaltliche Punkte einzugehen und die konstruktive Kritik zu begrüßen. Jedoch ist hier auch zu berücksichtigen, dass gerade der „Master of Public Economics“ immer wieder sehr engagiert von Seiten des verantwortlichen Lehrstuhls Schöb verbessert wird. Hier wurde vor kurzem gar von sich aus eine Erhöhung des zu knapp bemessenen Bonuspunktekontos veranlasst. Dennoch gingen vielen anwesenden Master-Studierenden die bisherigen Änderungen nicht weit genug. Es bleibt zu hoffen, dass die Intervention der engagierten Master-Studierenden vom Fachbereich nicht weiter als Affront aufgefasst wird, sondern als wertvolle Kritik, welche – sollte sie Berücksichtigung finden – zu einer weiteren Verbesserung der entsprechenden Master-Studiengänge führen kann.

Aufgrund der vielen grundsätzlich konträren Auffassungen von Professoren und Studierenden im FBR, aufgrund der von übergeordneten Instanzen nach unten weitergereichten teils abstrusen Vorgaben und Anreizsysteme sowie aufgrund unserer damit verbundenen Chancenlosigkeit in diesem Gremium etwas zu erreichen, brachten wir zum Ende der Sitzung lediglich noch eine kleine, resignative Protestnote gegen die Schließung unserer derzeitigen Räumlichkeiten und die damit einhergehende Verlagerung in die Boltzmannstraße 20 an und übergaben dem Dekanat Forderungen bezüglich unseres Umzugs. Dazu kam es, da unser Fachbereich ein Drittmittelprojekt unterbringen muss, um seine finanzielle Situation im Rahmen der FU-internen Leistungsverrechnung zu stabilisieren – dies obwohl nach Aussage Prof. Dr. Alts (Präsident der FU) mittlerweile FU-weit viel zu viele Drittmittelprojekte eingeworben werden. Dies mutet zynisch an, da unser bisheriges Büro nun dennoch weichen muss und auch andere, über Jahrzehnte gewachsene studentische Freiräume an der FU wegen der Drittmittelfixierung der Fachbereiche und Institute schließungsgefährdet sind. Dass das Über­ge­hen von Re­so­lu­tio­nen des Stu­die­ren­den­par­la­ments an der Freien Universität fast schon Tradition hat, konnte man an diesem Beispiel ebenfalls vorzüglich feststellen – das Studierendenparlament hatte sich zuvor einstimmig für einen Erhalt der Räumlichkeiten ausgesprochen. Auch ein angenehmes, in verständnisvoller Atmosspäre geführtes Gespräch in der Sprechstunde des neu gewählten Präsidenten der FU Prof. Dr. Alt blieb letztlich wirkungslos.

Wenn man zurückblickt und zusammenfasst, was wir mit unserer äußerst engagierten Arbeit in den von der professoralen Mehrheit dominierten Gremien des Fachbereichs bislang erreichen konnten, dann stellt sich auch der/die Engagierteste die Frage, ob die ganze Arbeit eigentlich Sinn macht oder einfach nur verschwendete Zeit ist. Wir sind enttäuscht über die realen Möglichkeiten demokratischer Mitbestimmung an der Universität und betrachten unsere Gremienarbeit derzeit nur insofern als sinnvoll, dass wir durch sie ein Lehrstück an Demokratie und jede Menge Lebenserfahrung erhalten. Währenddessen sind wir damit beschäftigt, unsere ehemaligen Räumlichkeiten von all dem studentischen Leben zu befreien, was sich dort in den letzten Jahrzehnten breit machen konnte. Wenn die Wände also wieder strahlend weiß, vom Klebeband und den bunten Plakaten gesäubert sind und ein uns finanziell überlegenes Drittmittelprojekt in die neue, gleichartige und sterile Atmossphäre einzieht, dann ist es so weit – der letzte studentische Freiraum in der Garystraße 21 ist verschwunden.

Offener Brief der fsi wiwiss an den Verwaltungsrat des Studentenwerks Berlin wegen unhaltbaren Zuständen bezüglich der Mensa I

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Sitzung des 29. Studierendenparlaments am 06.07.2010 wurde eine von uns eingebrachte Resolution zu der unbefriedigenden Entwicklung bezüglich der Versorgungssituation auf dem Campus um die Mensa I seit deren Teilschließung gefasst. Der entsprechende Resolutionstext lautet wie folgt:

Das 29. Studierendenparlament fordert das Studentenwerk Berlin auf, den mit der Verkleinerung der Mensa 1 einhergehenden qualitativen sowie quantitativen Verschlechterungen im Speisenangebot sofort entgegenzuwirken sowie das Preisniveau stark herabzusetzen. Die Umstellung auf ein erweitertes vegetarisches Angebot wird jedoch ausdrücklich begrüßt und soll aufrecht erhalten werden.

Das Studierendenparlament stellt fest, dass die Teilschließung seinerzeit gegen massive Kritik der Studierendenschaft sowie angrenzender Fachbereiche durchgesetzt wurde und bislang erhebliche negative Implikationen auf die Versorgungssituation auf dem Campus um die Mensa I besitzt.

Die derzeitigen Zustände sind aus Sicht der Studierendenschaft als unhaltbar zu bezeichnen.

Der Text soll die durchaus innovative Idee eines weitgefassten vegetarischen Angebots herausstellen, gleichzeitig aber eine Kritik an der Umsetzung dieser Idee darstellen. Weiterhin ist mit der Forderung nach einer qualitativen sowie quantitativen Verbesserung ganz klar auch die Forderung nach einem Minimum an nicht vegetarischen Gerichten verbunden.

Auch der Fachbereichsrat Wirtschaftswissenschaft hat vor kurzem eine entsprechende offizielle Stellungnahme abgegeben:

Der Fachbereichsrat Wirtschaftswissenschaft fordert das Studentenwerk Berlin auf, den mit der Verkleinerung der Mensa 1 einhergehenden qualitativen sowie quantitativen Verschlechterungen im Speisenangebot sofort entgegenzuwirken sowie das Preisniveau stark herabzusetzen. Der Fachbereichsrat fordert eine unverzügliche Wiederherstellung des alten Zustands.

Nicht nur am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft häuften sich zuletzt über alle Statusgruppen hinweg massive Beschwerden über das Angebot, die Qualität sowie die Preisgestaltung in der verkleinerten Mensa I. Hier kostet ein kleiner Teller billig hergestellter und qualitativ schlechter Speisen annähernd zwei Euro. Das Angebot dort ist in unseren Augen gerade im Vergleich zur Mensa in der Silberlaube nicht hinnehmbar und von seiner Anlage her studierendenfeindlich.

Uns drängt sich der Eindruck auf, dass das unzureichende Angebot, die mangelhafte Qualität und die ungerechtfertigte Preisgestaltung auf eine im ersten Anlauf durch das studentische Veto-Recht im Verwaltungsrat des Studentenwerks gescheiterte endgültige Schließung der Mensa I abzielen, welche aufgrund der genannten Faktoren in absehbarer Zeit möglicherweise tatsächlich mit dem Auslastungsargument begründet werden könnte.

Wir bitten Sie, die starke Unzufriedenheit vieler auf die Mensa I angewiesener Studierender, Professoren, wissenschaftlicher und sonstiger Mitarbeiter zum Anlass zu nehmen, die Politik bezüglich des Angebots sowie der Preise in der Mensa I kritisch zu hinterfragen. Wir verbleiben in der Hoffnung auf eine positiv lautende Antwort.

Dieser offene Brief wird in Kürze auch auf unserem Blog unter www.fsiwiwiss.blogsport.de abrufbar sein.

Mit freundlichen Grüßen
fsi wiwiss

Fachschaft Wirtschaft mit neuer Internetadresse!

Die Internetpräsenz der Fachschaft Wirtschaft ist ab sofort unter einer neuen Adresse erreichbar.

Diese lautet wie folgt: http://fachschaft-wirtschaft.de.tt/

In der Fachschaft Wirtschaft koordinieren die derzeit am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft aktiven Gruppen Ihre Arbeit und diese dient den Studierenden als zentrale Anlaufstelle.

Die Fachschaft Wirtschaft übernimmt zurzeit an Stelle des gewählten Fachschaftsrats die Vertretung aller Studierenden, die am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften einen kompletten Studiengang absolvieren oder nur einzelne Module und Kurse belegen. Die Interessen der Studierenden stehen daher im Mittelpunkt unserer Arbeit. Die Fachschaft Wirtschaft versteht sich dabei als Plattform, auf der alle am Fachbereich hochschulpolitisch aktiven Gruppen ihre Arbeit in einer basisdemokratischen, für jede und jeden offenen Organisationsform koordinieren.

Leider stehen wir, also die fsi wiwiss, mit unserer Arbeit am Fachbereich zurzeit relativ alleine da, zumal alle anderen in den Fachschaftsrat gewählten und damit auch für die Arbeit der Fachschaft Wirtschaft relevanten Gruppen in der Versenkung verschwunden sind. Daher könnt Ihr euch selbstverständlich bei Fragen auch ohne Umwege direkt an uns wenden!

Viel Neues aus dem FBR (14.07.2010) / u.A. Info zu geplanten BA-ÄO

An dieser Stelle möchten wir kurz die wichtigsten Stichpunkte zur heutigen Sitzung des Fachbereichsrats Wirtschaftswissenschaft nennen. Ein detaillierter Bericht folgt nach dem Prüfungszeitraum, da auch wir lernen müssen.

  • Neuer Dekan ist Herr Prof. Schöb – er wurde wie auch die beiden Prodekane Herr Prof. Sydow (Prodekan für Forschung) und Herr Prof. Hundsdoerfer (Studiendekan) mit 9 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen gewählt. Perspektivisch wurde die Absicht geäußert, das Amt des Dekans 2012 an Herrn Prof. Ruhnke und 2014 an Herrn Prof. Hundsdoerfer zu übergeben. Wir gratulieren dem neuen Dekanat zu seiner Wahl und hoffen auf eine konstruktive Zusammenarbeit.
  • Der Kurs Wirtschaftsfranzösisch wird nicht mehr angeboten, obwohl der entsprechende Dozent bereit gewesen wäre, den Kurs entgeltlos weiter anzubieten. Argumentiert wurde über negative finanzielle Implikationen für den Fachbereich aus der Kontingenzberechnung bei Beibehaltung des Kurses. Auf unseren Antrag hin wird der FBR auf der kommenden Sitzung eine offizielle Stellungnahme zu dieser absurden Auswirkung der Kontigenzberechnung abgeben.
  • Keine Orientierungsphase und Aufstockung des Bonuspunktekontos. Die geplante Einführung einer sogenannten Orientierungsphase in Verbindung mit einer Aufstockung des Bonuspunktekontos von 60 BP auf 90 BP in den Bachelor Studiengängen VWL und BWL wird aufgrund einer Intervention des Rechtsamtes der FU bezüglich der Orientierungsphase nicht stattfinden. Da die Aufstockung des Bonuspunktekontos seinerzeit durch die professorale Mehrheit nur in Verbindung mit der Orientierungsphase akzeptiert wurde, wird auch diese damit trotz unseres Drängens vorerst leider nicht zustande kommen.
  • Es wurde die Einsetzung einer neuen Kommission zur Überarbeitung der Bachelor Studiengänge beschlossen. Dieser Schritt ist nicht zuletzt auf Grund unseres massiven Drängens in der Vergangenheit zustande gekommen.
  • Es Wurde eine offizielle Stellungnahme zur unbefriedigenden Situation der Mensa 1 verabschiedet.

    Der Fachbereichsrat Wirtschaftswissenschaft fordert das Studentenwerk Berlin auf, den mit der Verkleinerung der Mensa 1 einhergehenden qualitativen sowie quantitativen Verschlechterungen im Speisenangebot sofort entgegenzuwirken sowie das Preisniveau stark herabzusetzen. Der Fachbereichsrat fordert eine unverzügliche Wiederherstellung des alten Zustands.

  • Forderungen der Master VV wurden an den FBR übergeben. Vertreter_innen einer kürzlich abgehaltenen Vollversammlung der Master Studiengänge „Economics“ und „Public Economics“ übergaben dem FBR gesammelte Forderungen zur Verbesserung der Studienbedingungen sowie eine Unterschriftenliste der Betroffenen. Daran schloss sich eine Diskussion über einzelne Kritikpunkte an, welche von der professoralen Mehrheit teils aufgegriffen, teils zurückgewiesen wurden. Inwieweit die Kritik aufgenommen wird und es explizite Verbesserungen geben wird, bleibt offen.
  • Zum Abschluss protestierten wir noch einmal gegen die Verlagerung der studentischen Räumlichkeiten von der Garystraße 21 in die Boltzmannstraße 20 sowie die damit einhergehende Verschlechterung der studentischen Infrastruktur am Fachbereich. Wir wiesen auf die in diesem Zusammenhang zum wiederholten Mal erfolgte Übergehung von Resolutionen des Studierendenparlaments durch Fachbereich und Präsidium hin. Außerdem übergaben wir dem neuen Dekanat einen Forderungskatalog zu einem Umzug in die Boltzmannstraße 20 und signalisierten weiteren Gesprächsbedarf.
  • StuPa-Resolutionen zu bedrohten studentischen Räumlichkeiten sowie zur Mensa I verabschiedet

    Auf der Sitzung des 29. Studierendenparlaments am 06.07.2010 wurden zwei Resolutionsentwürfe der fsi wiwiss vom StuPa angenommen und verabschiedet.

    Zum einen wurde eine frühere Resolution gegen die aktuell wieder akuten Schließungspläne der derzeitigen studentischen Räumlichkeiten an unserem Fachbereich erneuert. Das StuPa verabschiedete die Resolution einstimmig. Der Resolutionstext lautet wie folgt:

    Das 29. Studierendenparlament der Freien Universität Berlin fordert den Fachbereich Wirtschaftswissenschaft auf, die Pläne der Auflösung bzw. des Umzuges der studentischen Räumlichkeiten in der Garystraße 21 zu Gunsten eines Drittmittelprojektes oder etwaiger anderer Überlegungen unverzüglich fallen zu lassen und den Erhalt dieser Räumlichkeiten zu garantieren.

    Das Präsidium der FU wird aufgefordert, der anhaltenden Verdrängung studentischer Projekte und Freiräume im Allgemeinen mit geeigneten Maßnahmen entgegenzuwirken.

    Zum anderen wurde eine ebenfalls von uns eingebrachte Resolution zu der unbefriedigenden Entwicklung bezüglich der Versorgungssituation auf dem Campus um die Mensa I seit deren Teilschließung gefasst. Der entsprechende Resolutionstext lautet wie folgt:

    Das 29. Studierendenparlament fordert das Studentenwerk Berlin auf, den mit der Verkleinerung der Mensa 1 einhergehenden qualitativen sowie quantitativen Verschlechterungen im Speisenangebot sofort entgegenzuwirken sowie das Preisniveau stark herabzusetzen. Die Umstellung auf ein erweitertes vegetarisches Angebot wird jedoch ausdrücklich begrüßt und soll aufrecht erhalten werden.

    Das Studierendenparlament stellt fest, dass die Teilschließung seinerzeit gegen massive Kritik der Studierendenschaft sowie angrenzender Fachbereiche durchgesetzt wurde und bislang erhebliche negative Implikationen auf die Versorgungssituation auf dem Campus um die Mensa I besitzt.

    Die derzeitigen Zustände sind aus Sicht der Studierendenschaft als unhaltbar zu bezeichnen.

    Der Text soll die durchaus innovative Idee eines weitgefassten vegetarischen Angebots herausstellen, gleichzeitig aber eine Kritik an der Umsetzung dieser Idee darstellen. Weiterhin ist mit der Forderung nach einer qualitativen sowie quantitativen Verbesserung ganz klar auch die Forderung nach einem Minimum an nicht vegetarischen Gerichten verbunden.

    Dementsprechend werden wir den Sachverhalt dem Studentenwerk gegenüber dann auch in den kommenden Tagen kommunizieren.

    Eure fsi wiwiss

    Ausgebrannt? Perspektiven und Utopien nach dem Uni-Streik. Diskussion und Buchvorstellung

    Dienstag, 6.7., 18h
    Hauptgebäude der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6
    Raum 2002 (! Raumänderung !)

    Die Uni brennt – aber seit wann und wie lange noch?
    Oder ist die lodernde Flamme des Protests bereits erloschen und von den Protesten nichts als ein glimmender Aschehaufen übriggeblieben?

    Im Rahmen der Vorstellung von „Uni brennt! Grundsätzliches, Atmosphärisches, Kritisches.“, ein im Rahmen der Audimax-Besetzung in Wien entstandenes Buch, wollen wir uns mit euch und Aktivist_innen der Streikjahre 1977-2009 auf die Suche nach den verloren geglaubten Utopien der ehemals streikenden Studis begeben sowie alte und neue Protestformen auf ihre Wirkung untersuchen.
    Dabei werden wir auch die Sicht der österreichischen Universitäten miteinbeziehen, bei denen die Proteste auf eine weniger lange Tradition zurüchblicken und im Jahr 2009 das erste Mal seit langem aufloderten.
    Fruchtbare Diskussionen, Erhellendes aus der Protestgeschichte, neue Perspektiven – wessen Uni? Unsere Uni!

    Eine Kooperation der ASten HU, TU und FU.

    DRINGEND: Umfrage bzw. Unterstützung der fsi wiwiss bezüglich bedrohter studentischer Räumlichkeiten am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft

    Die Räumlichkeiten der fsi wiwiss und KriWi’s im Gebäude Garystraße 21 sowie das seit kurzem darin beherbergte studentische Café sind zurzeit akut durch Schließungspläne des Fachbereichs zu Gunsten eines Drittmittelprojektes bedroht.

    Alle bisher angebotenen Alternativräumlichkeiten sind nach Ansicht unserer studentischen Vertreter sowie der Initiatoren unseres studentischen Cafés nicht geeignet, die Anforderungen im Hinblick auf das Café sowie hinsichtlich des Umfangs der seit Jahren geleisteten Fachschaftsarbeit der fsi wiwiss in hinreichender Form zu erfüllen. In einem am heutigen Tage geführten Gespräch in der neuen Sprechstunde des Präsidenten der FU Herr Prof. Alt sicherte uns dieser eine nochmalige Prüfung des Sachverhalts zu.

    Die durch Präsidium und Senat kreierten finanziellen Anreizsysteme für die einzelnen Fachbereiche bedeuten in letzter Konsequenz, dass hochdotierte Drittmittelprojekte wichtiger sind als studentische Initiativen und Projekte (ausführlicher Kommentar zu finanziellen Anreizstrukturen an der Hochschule). Damit beschneiden diese nicht zuletzt auch den Handlungsspielraum unseres Dekanats, welches die Existenz der derzeitigen studentischen Räumlichkeiten und Projekte zwar durchaus wohlwollend betrachtet, aber dennoch gezwungen ist, das entsprechende Drittmittelprojekt im Gebäude Garystraße 21 zu realisieren. Dennoch ist in unseren Augen auch gegenüber dem Dekanat eindeutig zu kritisieren, dass dieses das seit langem bestehende Problem des Raummangels nicht konsequent genug gegenüber dem Präsidium vertritt und auf eine dauerhafte Lösung des Problems drängt. Auch in diesem Fall versucht man, eine größere Auseinandersetzung mit dem Präsidium zu vermeiden, indem man auf Fachbereichsebene für viele Beteiligte unbefriedigende Lösungen forciert, statt dem Präsidium über eine Beibehaltung des Status Quo und die Feststellung der Unmöglichkeit der Realisierung weiterer Drittmittelstellen am FB dringenden Handlungsbedarf zu signalisieren. Zudem ist es unerträglich, dass bei Raummangel an der gesamten FU regelmäßig in letzter Konsequenz studentische Freiräume in den Fokus rücken. So kürzlich auch im Zusammenhang mit dem Histo-Café am Friedrich-Meinecke-Institut geschehen.

    An der FU besteht seit geraumer Zeit eine Tendenz, die Interessen der Studierenden und ihrer Vertreter zunehmend an den Rand der Wahrnehmung zu drängen, was sich nicht nur in der konsequenten Beschneidung studentischer Freiräume, sondern gleichfalls in der Umwandlung von freien Infoflächen zu bezahlten Werbeflächen widerspiegelt.

    In diesem Zusammenhang bitten wir Euch dringend, zeitnah an einer kurzen Befragung im Blackboard (5 Fragen) bezüglich der bedrohten studentischen Räumlichkeiten in der Garystraße 21 teilzunehmen. Die Ergebnisse dieser kurzen Befragung sind äußerst wichtig für uns bzw. für das Ziel eines Erhalts der Räumlichkeiten. Die Umfrage findet Ihr unter folgendem Link (sollte der Link nicht funktionieren, findet Ihr die Umfrage auch manuell im Blackboard-Kurs der fsi wiwiss „WiWiss FSI Umfrage“ unter Kursunterlagen).

    Weiterhin werden in der kommenden Woche Unterschriftenlisten gegen eine Schließung in unserem Café sowie in diversen Veranstaltungen ausgelegt bzw. rumgegeben.

    Wer uns einen weiteren großen Gefallen tun will, um unsere studentischen Räumlichkeiten vor einer Schließung zu bewahren, sei zudem dazu aufgerufen, ein persönliches Schreiben direkt an das Dekanat (dekan[at]wiwiss.fu-berlin.de) sowie an das Präsidium und den Kanzler der FU zu richten. Auf Seite 2 findet Ihr zwei entsprechende Vorlage:

    Studentische Vollversammlung der Masterstudiengänge des FB Wiwiss am 1. Juli 2010

    Liebe Kommilitoninnen, liebe Kommilitonen,

    hiermit laden wir Euch zu einer Vollversammlung der Masterstudiengänge des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft am Donnerstag, dem 1. Juli 2010, von 18 bis 20 Uhr im HS 103 ein.

    Folgende Punkte schlagen wir zur Diskussion vor:
    - Studienstruktur der Masterstudiengänge
    - Prüfungsorganisation
    - Arbeitsbelastung / Workload
    - Lehrmethoden
    - Fachbereichskultur
    - Lehrinhalte und Lehrangebot

    Über Euer zahlreiches Erscheinen freut sich Eure fsi wiwiss.




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