Archiv der Kategorie 'FBR'

Neuer Blog !

Hallo Liebe_r Blogbesucher_in,

ab heute wird es offiziell, unser alter Blog [http://fsiwiwiss.blogsport.de] wird nun in seinen verdienten Ruhestand überführt und unser neuer Blog [http://www.fsiwiwiss.de] geht online.

Trotz großer Bemühungen ist das System noch nicht ganz perfekt und wir arbeiten unter Hochdruck daran es bis zum Semesterstart noch zu verfeinern. Es gibt auch immer noch Verweise auf den alten Blog, der als Archiv auch weiterhin im Netz erreichbar bleibt.

Mit dem Wechsel gibt es eine Vielzahl von Neuerungen von denen wir hier nur ein paar der Wichtigsten nennen möchten. Innerhalb der nächsten Wochen wird es eine eigene Supportseite/Forum geben, wo wir alles Wichtige zusammenfassen werden.

Ab jetzt gibt es einen öffentlichen sowie einen Mitgliederbereich, welcher weitergehende Informationen und Kommunikationsmöglichkeiten enthält und es euch gestattet auf Downloads zuzugreifen, die für den öffentlichen Bereich gesperrt sind.

Die Anmeldung am Blog ist nur mittels eines sogenannten „Invite-Codes“ möglich, welchen ihr direkt von uns erhaltet bzw. die Erstsemester mit ihren Briefen vom Fachbereich zugeschickt bekommen habt.

Die Inhalte des Forums sind nur für Angemeldete Benutzer_innen sichtbar. Aber auch innerhalb des Forums sind bestimmte Bereiche nur für weiter differenzierte Nutzer_innen sichtbar. Hierdurch wollen wir eine möglichst hohe Privatsphäre gewähren.

Über das System werden ab jetzt auch Umfragen ermöglicht die anonymisiert sind und trotzdessen sicherstellen, dass es zu keinen doppelten Abstimmungen kommen kann.

In diesem Sinne, alles Gute und eine angenehme Vorbereitungszeit für das neue Semester,

eure fsi wiwiss.

Nachtrag zur FBR-Sitzung vom 14.07.2010

Unseren kurzen, in der Eile des Prüfungsstresses verfassten Bericht zur letzten Sitzung des Fachbereichsrats Wirtschaftswissenschaft vom 14.07.2010 aufgreifend, wollen wir die Resultate der Sitzung nun wie versprochen aus studentischer Sicht beurteilen und Euch ein paar weitere Informationen diesbezüglich geben.

Zunächst einmal stellt die Wahl des neuen Dekanats einen aus unserer Sicht begrüßenswerten und perspektivisch sinnvollen Schritt dar. Mit der Wahl von Prof. Dr. Schöb zum neuen Dekan entsprach der FBR der im Vorfeld von uns gestellten Forderung, nach drei Legislaturperioden mit einem BWL-Professor als Dekan, wieder einen VWL-Professor in das höchste Amt des Fachbereichs zu wählen. Dies macht vor allem vor dem Hintergrund der durchaus schwierigen Situation der VWL an unserem Fachbereich Sinn und setzt ein in unseren Augen wichtiges Signal für die Zukunft. Auch Prof. Dr. Hundsdoerfer, welcher in seiner Funktion als Vorsitzender des Prüfungsbüros bisher sehr engagiert gearbeitet hat und nun zum Studiendekan gewählt worden ist, stellt sicherlich eine perspektivisch sinnvolle Wahl dar. Auch wenn wir in der Vergangenheit im Zuge von mittlerweile beigelegten Konflikten mit dem Prüfungsbüro oftmals anderer Meinung waren, gab sich Prof. Dr. Hundsdoerfer zuletzt viel Mühe, die Studierenden in Planungen miteinzubeziehen bzw. frühzeitig darüber zu informieren und Anregungen aufzunehmen. Als Forschungsdekan wurde Prof. Dr. Sydow gewählt, welcher bereits vor einer Legislaturperiode Dekan unseres Fachbereichs war und diese Aufgabe ebenfalls sehr engagiert wahrgenommen hat.

Dennoch ist die Wahl des neuen Dekanats aus verschiedenen Gründen nicht zu positiv zu bewerten. Zum einen klaffen konstant riesige Unterschiede im Verständnis von Studienstruktur und Studienorganisation zwischen den Vertreter_innen der fsi wiwiss und annähernd dem gesamten FBR, zum anderen wurden mit der geäußerten Absicht des neu gewählten Dekanats, das Amt des Dekans perspektivisch erst an Prof. Dr. Hundsdoerfer und schließlich an Prof. Dr. Ruhnke zu übergeben, auch bedenkliche Signale für die Zukunft gesetzt. Ungeachtet der Tatsache, dass Prof. Dr. Ruhnke ein ausgezeichneter und renommierter Professor ist, steht dieser in unseren Augen für eine weitaus stärkere elitäre Ausrichtung des Fachbereichs. Dies läuft dem Grundgedanken eines freien, selbstbestimmten Studiums in vielen Punkten eklatant entgegen. Folgerichtig enthielten wir uns bei der Wahl des neuen Dekanats, welches seine Kandidatur ausdrücklich mit dem vorgestellten Nachfolgekonzept verknüpfte.

Auch die Tatsache, dass wir uns in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart oftmals vom Fachbereich regelrecht verschaukelt fühlen, bewog uns zu dieser Entscheidung. Zum einen was die unendlichen, scheinbar „ergebnissoffenen“ Gespräche bezüglich unseres nun doch geschlossenen und in die Boltzmannstraße 20 verlagerten Büros angeht, zum anderen was die absolute Stagnation bezüglich unserer dringend reformbedürftigen Bachelor-Studiengänge betrifft. Aus diesen und vielen weiteren ähnlich gelagerten Gründen heraus sahen wir uns nicht in der Lage die Wahl irgendeines Dekanats mit unserer Stimme mitzutragen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde die Richtigkeit dieser Entscheidung dann auch bestätigt. Nachdem einige FBR-Mitglieder die Bemühungen einer anwesenden Studierenden und der fsi wiwiss, den Kurs Wirtschaftsfranzösisch vor dem Aus zu bewahren, lediglich mit einem entnervten Schmunzeln, aber mit keinerlei Entgegenkommen bedachten, war die Stimmung bereits angespannt. Zu diesem Punkt ist allerdings hinzuzufügen, dass der Fachbereich mit der Abschaffung des Kurses lediglich völlig realitätsfremden Vorgaben von Präsidium und Senat entspricht. Der Kurs hätte aufgrund seiner geringen Auslastung somit negative finanzielle Implikationen für den Fachbereich aus der sogenannten Kapazitätsberechnung gehabt, obwohl der Dozent bereit gewesen ist, ihn kostenfrei weiter anzubieten. Auf unser Drängen hin wird der FBR auf seiner kommenden Sitzung eine entsprechende Stellungnahme gegenüber Präsidium, Senatsverwaltung und Kultusministerkonferenz verabschieden, in der auf eine Lösung dieses Problems gedrängt werden soll. Leider schienen einzelne Vertreter_innen des FBR wenig Verständnis für die Entrüstung der Studierenden zu haben, obwohl denen zu Beginn ihrer Rettungsversuche des Kurses vom FBR noch dazu angeraten worden war, alternative Finanzierungsquellen zu erschließen. Genau das war geschehen – der Kurs wurde trotzdem gestrichen.

Daraufhin stand die abermalige Verabschiedung nochmals überarbeiteter Änderungsordnungen für die Bachelorstudiengänge des Fachbereichs auf der Tagesordnung. Da das Rechtsamt der FU, bei dem wir wegen der geplanten Orientierungsphase bereits frühzeitig interveniert hatten, diese nun für unzulässig befand, strich man kurzerhand auch die vormals in Kombination mit der Orientierungsphase verabschiedete und von vielen Studierenden begrüßte wie erwartete Erhöhung des Bonuspunktekontos von 60 auf 90 BP aus der Änderungsordnung. Dieser Schritt erfolgte mit der simplen Begründung, mangels einer aus Sicht der Studierenden negativen Änderung müsse man nun auch keine „Gegenleistung“ mehr erbringen. Wir sind angesichts dieser Entwicklung verärgert und entsetzt, sind jedoch unschlüssig, ob mehr über die dahinter stehende Logik oder über den Schritt selbst.

In diesem Zusammenhang wirkt die ebenfalls auf der Sitzung beschlossene Besetzung einer Kommission zur Überarbeitung unserer Bachelorstudiengänge fast schon zynisch. Angesichts der Streichung der Bonuspunkteerhöhung fragen wir uns, welche Erfolgsaussichten eine solche aus studentischer Sicht eigentlich haben kann. Eine Verabschiedung der Regelung ungeachtet der Einführung einer Orientierungsphase wäre ein Schritt in Richtung der von Studierenden im Zuge des bundesweiten Bildungsstreiks gestellten Forderungen gewesen, ein Zeichen des guten Willens und ein Ausblick auf eine Kommissionsarbeit aller beteiligten Statusgruppen auf Augenhöhe. Stattdessen fühlen sich die Studierenden abermals verschaukelt. Die professorale Mehrheit im FBR hat wieder einmal klar gemacht, dass ohne ihre Zustimmung nichts geht und dass sie alle Fäden in der Hand hält. Alle signalisierte Gesprächsbereitschaft gegenüber den Studierenden scheint nur Selbstzweck zu sein, so lange man deren Vertreter immer wieder vertröstet und ungeachtet deren Protests studierendenfeindliche Regelungen beschließt bzw. diversen studierendenfreundlichen Regelungsvorschlägen immer wieder ablehnend begegnet. Unis wie die LMU in München haben in Folge des Bildungsstreiks gezeigt, dass mit dem nötigen Willen auch grundlegende Reformen schnell und effektiv umgesetzt werden können. Wir haben weder Lust noch Zeit uns weiterhin vertrösten zu lassen und werden nun noch entschiedener versuchen, in der neu gegründeten Kommission sowie im FBR endlich seit langem gestellten studentischen Forderungen Gehör zu verschaffen und diese auch tatsächlich in die zukünftigen Ordnungen einzubringen.

Auch bei den im Anschluss vorgestellten Ergebnissen und den damit verbundenen For­de­run­gen der Mas­ter-Vollversammlung für die Stu­di­en­gän­ge „Eco­no­mics“ und „Pu­blic Eco­no­mics“ wurde zum Leidwesen der deutlich um eine inhaltliche Auseinandersetzung bemühten anwesenden Master-Studierenden darauf verwiesen, dass der Ort für die Übergabe der Forderungen samt Unterschriftenliste unbedacht sei, statt auf inhaltliche Punkte einzugehen und die konstruktive Kritik zu begrüßen. Jedoch ist hier auch zu berücksichtigen, dass gerade der „Master of Public Economics“ immer wieder sehr engagiert von Seiten des verantwortlichen Lehrstuhls Schöb verbessert wird. Hier wurde vor kurzem gar von sich aus eine Erhöhung des zu knapp bemessenen Bonuspunktekontos veranlasst. Dennoch gingen vielen anwesenden Master-Studierenden die bisherigen Änderungen nicht weit genug. Es bleibt zu hoffen, dass die Intervention der engagierten Master-Studierenden vom Fachbereich nicht weiter als Affront aufgefasst wird, sondern als wertvolle Kritik, welche – sollte sie Berücksichtigung finden – zu einer weiteren Verbesserung der entsprechenden Master-Studiengänge führen kann.

Aufgrund der vielen grundsätzlich konträren Auffassungen von Professoren und Studierenden im FBR, aufgrund der von übergeordneten Instanzen nach unten weitergereichten teils abstrusen Vorgaben und Anreizsysteme sowie aufgrund unserer damit verbundenen Chancenlosigkeit in diesem Gremium etwas zu erreichen, brachten wir zum Ende der Sitzung lediglich noch eine kleine, resignative Protestnote gegen die Schließung unserer derzeitigen Räumlichkeiten und die damit einhergehende Verlagerung in die Boltzmannstraße 20 an und übergaben dem Dekanat Forderungen bezüglich unseres Umzugs. Dazu kam es, da unser Fachbereich ein Drittmittelprojekt unterbringen muss, um seine finanzielle Situation im Rahmen der FU-internen Leistungsverrechnung zu stabilisieren – dies obwohl nach Aussage Prof. Dr. Alts (Präsident der FU) mittlerweile FU-weit viel zu viele Drittmittelprojekte eingeworben werden. Dies mutet zynisch an, da unser bisheriges Büro nun dennoch weichen muss und auch andere, über Jahrzehnte gewachsene studentische Freiräume an der FU wegen der Drittmittelfixierung der Fachbereiche und Institute schließungsgefährdet sind. Dass das Über­ge­hen von Re­so­lu­tio­nen des Stu­die­ren­den­par­la­ments an der Freien Universität fast schon Tradition hat, konnte man an diesem Beispiel ebenfalls vorzüglich feststellen – das Studierendenparlament hatte sich zuvor einstimmig für einen Erhalt der Räumlichkeiten ausgesprochen. Auch ein angenehmes, in verständnisvoller Atmosspäre geführtes Gespräch in der Sprechstunde des neu gewählten Präsidenten der FU Prof. Dr. Alt blieb letztlich wirkungslos.

Wenn man zurückblickt und zusammenfasst, was wir mit unserer äußerst engagierten Arbeit in den von der professoralen Mehrheit dominierten Gremien des Fachbereichs bislang erreichen konnten, dann stellt sich auch der/die Engagierteste die Frage, ob die ganze Arbeit eigentlich Sinn macht oder einfach nur verschwendete Zeit ist. Wir sind enttäuscht über die realen Möglichkeiten demokratischer Mitbestimmung an der Universität und betrachten unsere Gremienarbeit derzeit nur insofern als sinnvoll, dass wir durch sie ein Lehrstück an Demokratie und jede Menge Lebenserfahrung erhalten. Währenddessen sind wir damit beschäftigt, unsere ehemaligen Räumlichkeiten von all dem studentischen Leben zu befreien, was sich dort in den letzten Jahrzehnten breit machen konnte. Wenn die Wände also wieder strahlend weiß, vom Klebeband und den bunten Plakaten gesäubert sind und ein uns finanziell überlegenes Drittmittelprojekt in die neue, gleichartige und sterile Atmossphäre einzieht, dann ist es so weit – der letzte studentische Freiraum in der Garystraße 21 ist verschwunden.

Offener Brief der fsi wiwiss an den Verwaltungsrat des Studentenwerks Berlin wegen unhaltbaren Zuständen bezüglich der Mensa I

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Sitzung des 29. Studierendenparlaments am 06.07.2010 wurde eine von uns eingebrachte Resolution zu der unbefriedigenden Entwicklung bezüglich der Versorgungssituation auf dem Campus um die Mensa I seit deren Teilschließung gefasst. Der entsprechende Resolutionstext lautet wie folgt:

Das 29. Studierendenparlament fordert das Studentenwerk Berlin auf, den mit der Verkleinerung der Mensa 1 einhergehenden qualitativen sowie quantitativen Verschlechterungen im Speisenangebot sofort entgegenzuwirken sowie das Preisniveau stark herabzusetzen. Die Umstellung auf ein erweitertes vegetarisches Angebot wird jedoch ausdrücklich begrüßt und soll aufrecht erhalten werden.

Das Studierendenparlament stellt fest, dass die Teilschließung seinerzeit gegen massive Kritik der Studierendenschaft sowie angrenzender Fachbereiche durchgesetzt wurde und bislang erhebliche negative Implikationen auf die Versorgungssituation auf dem Campus um die Mensa I besitzt.

Die derzeitigen Zustände sind aus Sicht der Studierendenschaft als unhaltbar zu bezeichnen.

Der Text soll die durchaus innovative Idee eines weitgefassten vegetarischen Angebots herausstellen, gleichzeitig aber eine Kritik an der Umsetzung dieser Idee darstellen. Weiterhin ist mit der Forderung nach einer qualitativen sowie quantitativen Verbesserung ganz klar auch die Forderung nach einem Minimum an nicht vegetarischen Gerichten verbunden.

Auch der Fachbereichsrat Wirtschaftswissenschaft hat vor kurzem eine entsprechende offizielle Stellungnahme abgegeben:

Der Fachbereichsrat Wirtschaftswissenschaft fordert das Studentenwerk Berlin auf, den mit der Verkleinerung der Mensa 1 einhergehenden qualitativen sowie quantitativen Verschlechterungen im Speisenangebot sofort entgegenzuwirken sowie das Preisniveau stark herabzusetzen. Der Fachbereichsrat fordert eine unverzügliche Wiederherstellung des alten Zustands.

Nicht nur am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft häuften sich zuletzt über alle Statusgruppen hinweg massive Beschwerden über das Angebot, die Qualität sowie die Preisgestaltung in der verkleinerten Mensa I. Hier kostet ein kleiner Teller billig hergestellter und qualitativ schlechter Speisen annähernd zwei Euro. Das Angebot dort ist in unseren Augen gerade im Vergleich zur Mensa in der Silberlaube nicht hinnehmbar und von seiner Anlage her studierendenfeindlich.

Uns drängt sich der Eindruck auf, dass das unzureichende Angebot, die mangelhafte Qualität und die ungerechtfertigte Preisgestaltung auf eine im ersten Anlauf durch das studentische Veto-Recht im Verwaltungsrat des Studentenwerks gescheiterte endgültige Schließung der Mensa I abzielen, welche aufgrund der genannten Faktoren in absehbarer Zeit möglicherweise tatsächlich mit dem Auslastungsargument begründet werden könnte.

Wir bitten Sie, die starke Unzufriedenheit vieler auf die Mensa I angewiesener Studierender, Professoren, wissenschaftlicher und sonstiger Mitarbeiter zum Anlass zu nehmen, die Politik bezüglich des Angebots sowie der Preise in der Mensa I kritisch zu hinterfragen. Wir verbleiben in der Hoffnung auf eine positiv lautende Antwort.

Dieser offene Brief wird in Kürze auch auf unserem Blog unter www.fsiwiwiss.blogsport.de abrufbar sein.

Mit freundlichen Grüßen
fsi wiwiss

Viel Neues aus dem FBR (14.07.2010) / u.A. Info zu geplanten BA-ÄO

An dieser Stelle möchten wir kurz die wichtigsten Stichpunkte zur heutigen Sitzung des Fachbereichsrats Wirtschaftswissenschaft nennen. Ein detaillierter Bericht folgt nach dem Prüfungszeitraum, da auch wir lernen müssen.

  • Neuer Dekan ist Herr Prof. Schöb – er wurde wie auch die beiden Prodekane Herr Prof. Sydow (Prodekan für Forschung) und Herr Prof. Hundsdoerfer (Studiendekan) mit 9 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen gewählt. Perspektivisch wurde die Absicht geäußert, das Amt des Dekans 2012 an Herrn Prof. Ruhnke und 2014 an Herrn Prof. Hundsdoerfer zu übergeben. Wir gratulieren dem neuen Dekanat zu seiner Wahl und hoffen auf eine konstruktive Zusammenarbeit.
  • Der Kurs Wirtschaftsfranzösisch wird nicht mehr angeboten, obwohl der entsprechende Dozent bereit gewesen wäre, den Kurs entgeltlos weiter anzubieten. Argumentiert wurde über negative finanzielle Implikationen für den Fachbereich aus der Kontingenzberechnung bei Beibehaltung des Kurses. Auf unseren Antrag hin wird der FBR auf der kommenden Sitzung eine offizielle Stellungnahme zu dieser absurden Auswirkung der Kontigenzberechnung abgeben.
  • Keine Orientierungsphase und Aufstockung des Bonuspunktekontos. Die geplante Einführung einer sogenannten Orientierungsphase in Verbindung mit einer Aufstockung des Bonuspunktekontos von 60 BP auf 90 BP in den Bachelor Studiengängen VWL und BWL wird aufgrund einer Intervention des Rechtsamtes der FU bezüglich der Orientierungsphase nicht stattfinden. Da die Aufstockung des Bonuspunktekontos seinerzeit durch die professorale Mehrheit nur in Verbindung mit der Orientierungsphase akzeptiert wurde, wird auch diese damit trotz unseres Drängens vorerst leider nicht zustande kommen.
  • Es wurde die Einsetzung einer neuen Kommission zur Überarbeitung der Bachelor Studiengänge beschlossen. Dieser Schritt ist nicht zuletzt auf Grund unseres massiven Drängens in der Vergangenheit zustande gekommen.
  • Es Wurde eine offizielle Stellungnahme zur unbefriedigenden Situation der Mensa 1 verabschiedet.

    Der Fachbereichsrat Wirtschaftswissenschaft fordert das Studentenwerk Berlin auf, den mit der Verkleinerung der Mensa 1 einhergehenden qualitativen sowie quantitativen Verschlechterungen im Speisenangebot sofort entgegenzuwirken sowie das Preisniveau stark herabzusetzen. Der Fachbereichsrat fordert eine unverzügliche Wiederherstellung des alten Zustands.

  • Forderungen der Master VV wurden an den FBR übergeben. Vertreter_innen einer kürzlich abgehaltenen Vollversammlung der Master Studiengänge „Economics“ und „Public Economics“ übergaben dem FBR gesammelte Forderungen zur Verbesserung der Studienbedingungen sowie eine Unterschriftenliste der Betroffenen. Daran schloss sich eine Diskussion über einzelne Kritikpunkte an, welche von der professoralen Mehrheit teils aufgegriffen, teils zurückgewiesen wurden. Inwieweit die Kritik aufgenommen wird und es explizite Verbesserungen geben wird, bleibt offen.
  • Zum Abschluss protestierten wir noch einmal gegen die Verlagerung der studentischen Räumlichkeiten von der Garystraße 21 in die Boltzmannstraße 20 sowie die damit einhergehende Verschlechterung der studentischen Infrastruktur am Fachbereich. Wir wiesen auf die in diesem Zusammenhang zum wiederholten Mal erfolgte Übergehung von Resolutionen des Studierendenparlaments durch Fachbereich und Präsidium hin. Außerdem übergaben wir dem neuen Dekanat einen Forderungskatalog zu einem Umzug in die Boltzmannstraße 20 und signalisierten weiteren Gesprächsbedarf.
  • Dekan Prof. Dr. Kleinaltenkamp zurückgetreten!!

    Gestern erreichte uns die Nachricht, dass der Dekan unseres Fachbereichs, Prof. Dr. Kleinaltenkamp, seinen Rücktritt vom Amt des Dekans erklärte. Auf der morgigen Sitzung des Fachbereichsrats Wirtschaftswissenschaft erwarten wir weitere Informationen, vor allem zu der Frage, wer zukünftig das Amt des Dekans an unserem Fachbereich bekleiden wird. Die Sitzung ist wie immer öffentlich und findet morgen 8:30 Uhr im Kaminzimmer in der Boltzmannstr. 20 statt.

    Wir haben in einem Schreiben an die Mitglieder des Fachbereichsrats bereits erklärt, dass wir den Rücktritt insofern bedauern, dass die Zusammenarbeit zwischen fsi wiwiss und Prof. Dr. Kleinaltenkamp in seiner Funktion als Dekan zuletzt konstruktiv, vertrauensvoll und in Teilen durchaus fruchtbringend verlaufen ist. Wir möchten uns an dieser Stelle für die in der Vergangenheit geleistete Arbeit Prof. Dr. Kleinaltenkamps als Dekan des Fachbereichs bedanken.

    Weiterhin haben wir in unserem Schreiben deutlich gemacht, dass wir der festen Überzeugung sind, dass das Amt des Dekans nach langer Zeit nun wieder von einem VWLer bekleidet werden sollte. Dies wäre in Anbetracht der schwierigen Situation in der VWL an unserem Fachbereich ein weiterer wichtiger und äußerst sinnvoller Schritt, der die richtigen Signale für die Zukunft senden würde.

    Neues vom Fachbereichsrat – dem wichtigsten Gremium des Fachbereichs

    Einmal im Monat um 8:30Uhr wird in der Boltzmannstraße 20 zwischen den Statusgruppen des Fachbereichs Wirtschaftwissenschaft heftig gestritten. Meistens natürlich ums Geld und meistens zwischen Studierenden und Professorinnen. Denn zu dieser unmenschlichen Zeit tagt unser Fachbereichsrat (bestehend aus Professorinnen, welche natürliche eine absulute Mehrheit stellen, SoMis,WiMis und Studierenden)
    Eigentlich könnte man denken, dass es heute besonders heftig zur Sache hätte gehen müssen, denn es ging unter anderem um Leitlinien des Präsidiums zur Neugestaltung von Studien- und Prüfungsordnung. Was prinzipiell eine Verbesserung der Studienbedingungen mit sich bringen könnte, schließlich gründen sich die Leitlinien hauptsächlich auf den Ergebnissen des FU-weiten Runden Tisches. Da jedoch wie erwähnt die Professoren eine absolute Mehrheit stellen, können wir uns im FBR den Mund fusslich reden, aber der absoluten Mehrzahl der stimmberechtigten Profs nicht viel entgegenstellen. Nichtsdestotrotz haben wir unsere Ideen zur Verbesserung der Studienbedingungen vorgestellt und heiß diskutiert. (mehr dazu auf Seite 2)
    D‘accord waren sich ausnahmsweise alle Statusgruppen zum Thema Mensa I, der vegetarischen Mensa zwischen Jura und Wiwiss. Der FBR forciert eine erneute Auseinandersetzung mit Studentenwerk und Präsidium zur Besserung der untragbaren Bedingungen. Welche Schritte die Studierendenschaft einschlagen wird, könnt ihr auf Seite 3 nachlesen.
    Als letztes Thema ging es um den Wirtschaftsfranzösischkurs, welcher wie bereits mehrfach berichtet zum Ende des Semesters abgeschafft werden soll. Hauptsächlich für dieses Problem haben sich ein Großteil der anwesenden Studierenden so früh zum Campus bewegt. Wie nicht anders zu erwarten, lief es schlussendlich darauf hinaus, dass es am lieben Geld liegt, weswegen der Kurs seitens des Fachbereich Wiwiss gestrichen wird. Durch die Diskussion haben sich allerdings auch neue Möglichkeiten eröffnet, wie der Kurs evtl. doch zu retten sei. Wie wir weiter agieren, könnt auf auf Seite 4 finden.

    Seite 2: Neugestaltung der Prüfungsordnung
    Seite 3: Vegetarische Mensa I
    Seite 4: Wirtschaftfranzösisch

    Öffentliche Sitzung des FBR-Wiwiss morgen, Mittwoch den 19.05., 8:30 Uhr (s.t.) in Raum 202 (Kaminzimmer), Boltzmannstr. 20 / BA-Änderungsordnungen auf der Tagesordnung

    Morgen, am 19.05., 8:30 Uhr (s.t.) findet in Raum 202 (Kaminzimmer) im Gebäude Boltzmannstr. 20 die nächste Sitzung des Fachbereichsrats Wirtschaftswissenschaft statt. Die Sitzung ist wie immer öffentlich.

    Unter anderem stehen Änderungsordnungen für Studien- und Prüfungsordnungen der Bachelorstudiengänge BWL und VWL auf der Tagesordnung. Leider liegt uns bis jetzt keinerlei Beschlussvorlage vor, sodass wir nur mutmaßen können, was auf der morgigen Sitzung beschlossen werden soll. Möglicherweise geht es um eine Neufassung der bereits vor einigen Monaten vom FBR abgesegneten Orientierungsphase bzw. der damit verbundenen Aufstockung des Bonuspunktekontos von 60 auf 90 LP.

    Außerdem soll es (dies zynischerweise allerdings erst im Anschluss an den Beschluss der Änderungsordnungen) um von KMK und Präsidium nach unten gereichte „Leitlinien zur Neugestaltung von Studien- und Prüfungsordnungen für modularisierte Studiengänge“ gehen. Darin enthalten sind diverse studierendenfreundliche Punkte. Leider gehen die Vorschläge bei weitem nicht weit genug bzw. sind allesamt als kann-Bestimmungen deklariert. Wir werden dennoch versuchen, uns auf der morgigen Sitzung für die eine oder andere Verbesserung stark zu machen.

    Die Erfahrung lehrt uns, dass studentische Standpunkte sich am besten durch eine rege Beteiligung Studierender Gehör verschaffen können. Daher bitten wir alle interessierten und engagierten Studis, der morgigen Sitzung beizuwohnen. Ist eine Ordnung erst einmal beschlossen, so lässt sie sich so schnell nicht mehr revidieren. Also unterstützt uns mit eurer Anwesenheit, denn auch für uns ist 8:30 Uhr (s.t.) keine angenehme Zeit.

    Neuigkeiten

    Vorgezogene Nachschreibeklausuren, Hausarbeiten und andere wichtige Änderungen

    Oftmals berichten wir über negative Entwicklungen am Fachbereich. Doch in den vergangenen Wochen hat sich in Folge des Fachbereichtages und zahllosen Gesprächen in und außerhalb der Gremien doch das eine oder andere hin zum Positiven entwickelt. An vorderster Stelle ist hier wohl das Vorziehen der Nachschreibeklausuren in das Semester hinein zu nennen. Inständig hoffen wir, dass Ihr dadurch in Eurem Schaffen und Tun ein gutes Stück weit entlastet werdet und es nur zu wenigen Komplikationen mit etwaigen Midtermklausuren kommen wird. Darüber hinaus ist es besonders erfreulich, dass bspw. Prof. Knabe in seiner Veranstaltung ‚Einführung in die Arbeitsmarkttheorie‘ nunmehr seine Studenten vor die Wahl stellt, an der Midtermklausur teilzunehmen oder eine Hausarbeit inkl. Kurzpräsentation zu erarbeiten. An dieser Stelle wurden die von uns immer gewünschten Wahlmöglichkeiten erhöht (dies stellt natürlich nur einen ersten Schritt dar) und gleichzeitig dient es als eine Art Vorbereitung auf Eure Bachelorarbeit. An dieser Stelle liegt es an Euch, dieses Angebot intensiv zu nutzen und dafür zu sorgen, dass andere Lehrstühle diesem Beispiel folgen! (mehr…)

    Annäherung mit dem Fachbereich in Sachen Prüfungsbüro

    Wir hatten vor kurzem über gravierende Unstimmigkeiten bei der Arbeit des Prüfungsbüros sowie über die Ablehnung eines studentischen Gesprächsgesuchs durch den Fachbereich berichtet und wollen an dieser Stelle über den aktuellen Stand unserer Bemühungen informieren. Zunächst einmal ist erwähnenswert, dass wir uns mittlerweile bezüglich aller genannten Probleme mit dem Prüfungsbüro im Dialog befinden.

    Das Problem der Diplomstudentin mit der ihr verwehrten Wahlfachanerkennung wurde im Zuge unserer Bemühungen einvernehmlich mit dem Prüfungsbüro gelöst. Das durch die Studentin bereits absolvierte Wahlfach wurde vom Prüfungsbüro anerkannt – allerdings geschah dies laut dem Prüfungsbüro „ausnahmsweise“. Die Studierenden sollten also ganz genau im Auge behalten, unter Verwendung welcher Praxis in der DPO2000 festgeschriebene Wahlfächer im Diplom in Zukunft durch das Prüfungsbüro anerkannt werden. Die Argumentation des Prüfungsbüros uns gegenüber war zwar durchaus von nachvollziehbaren Überlegungen gekennzeichnet, allerdings stellte diese in ihrer Konsequenz gleichsam die prinzipielle Existenz von Wahlfächern in Frage. Dies zeigt wiederholt, dass hier weniger die geltenden Ordnungen der auslaufenden Studiengänge als Handlungsgrundlage herangezogen werden, als durch die neuen Studiengänge geschaffene bzw. nicht mehr vorhandene Strukturen Ausgangspunkt der Überlegungen sind. Wie so oft geht es letztlich um’s Geld, da in der BA/MA-Bildungslandschaft fachbereichsübergreifende Lehrinhalte auf der Strecke bleiben und ausgenommen vertraglich geregelter Zusammenarbeit in der Regel jeder Fachbereich sein eigenenes Süppchen kocht. Dies ist nicht zuletzt auf die durch Senat und Präsidium vorgegebenen Finanzierungsformen in der Hochschullandschaft zurückzuführen. Um sich gegen auftretende Probleme zu wehren, sollte man in strittigen Fällen die Hochschulberatung des AStA in Anspruch nehmen oder sich an uns wenden, um eine Überprüfung des Sachverhalts zu veranlassen.

    Der ebenfalls im vorangegenagenen Blogeintrag geschilderte Vorgang bezüglich der Versäumnis der Anmeldung auf den gelben Listen liegt zurzeit beim Rechtsamt der FU. Parallel sind wir mit dem Prüfungsbüro im Dialog über ein neues Anmeldeverfahren und Lösungsmöglichkeiten für die im WiSe09/10 betroffenen Studierenden. Hier gibt es einige Schwierigkeiten bei der Gestaltung, da es an der FU nur ein zentrales Campus Management System gibt – wird also etwas am Anmeldeprozedere im Campus Management geändert, so hat dies für Studierende aller Fachbereiche der FU Konsequenzen. Bei den unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Fachbereiche und Institute, welche den verschiedenen Prüfungsordnungen und Verfahrensweisen geschuldet sind, fallen Probleme einzelner Fachbereiche offenbar nicht so in’s Gewicht, wie der Fachbereich und wir es uns an dieser Stelle wünschen würden. Bereits vor mehreren Monaten haben wir diesbezüglich eine Anfrage an die zuständige Vizepräsidentin Keitel-Kreidt gestellt – eine Antwort blieb bis heute aus. Schockierend ist in diesem Zusammenhang auch, wie unglaublich unflexibel die FU in Sachen Campus Management zu Werke geht. Durch die vom Präsidium geschaffenen Tatsachen ist es nahezu unmöglich, ein sinnvolles Anmeldeverfahren zu kreieren, welches den Ansprüchen von Studierenden und Fachbereich gleichsam gerecht wird.

    Zudem sind wir als Reaktion auf unseren Blogeintrag auf ein zusätzliches Problem aufmerksam gemacht worden, welchem wir uns ebenfalls angenommen haben. Es geht um Anmeldungen in Campus Management, welche laut den betroffenen Studierenden scheinbar durch technische Fehler gelöscht worden sind. Dies hatte in den beschriebenen Fällen zur Folge, dass das Prüfungsbüro sich weigerte, die am jeweiligen Lehrstuhl bereits abgeleistete Prüfung anzuerkennen. Das Prüfungsbüro zeigte sich hier auch uns gegenüber unnachgiebig, zumal es verständlicherweise mögliche juristische Aushebelungen des geltenden Anmeldeverfahrens durch Präzedenzfälle um jeden Fall verhindern will. Unser Ansatzpunkt ist nun die mangelnde Nachweisbarkeit einer korrekten Anmeldung durch die Studierenden. Diese werden dem Vorschlag des Prüfungsbüros, beim Anmeldevorgang einen Screenshot zu machen, sicherlich nur in sehr geringer Zahl Folge leisten. Es sollte daher möglich sein, eine effektive Anmeldebestätigung in des bestehende System zu implementieren, um zukünftig derartige Streitfälle zu verhindern. Bis es so weit ist, empfehlen wir aber dennoch sicherheitshalber auf den Screenshot als Beweismöglichkeit zurückzugreifen. Auf die Veranlassung einer Überprüfung des Campus Managements auf technische Fehler wollte Prof. Dr. Hundsdoerfer als Vorsitzender des Prüfungsbüros zunächst verzichten, da er die Option technischer Fehler quasi ausschloss. Da sich aber auch hier bei uns Anfragen dieser Art häufen, werden wir voraussichtlich auch dieser Frage weiter nachgehen.

    Weiterhin erhielten wir vor kurzem einige Anfragen bezüglich verschiedener strittiger Klausurstellungsverfahren. Daraufhin haben wir zwei an unserem Fachbereich gängige Formen der Klausurstellung ebenfalls zur Überprüfung an das Rechtsamt der FU geschickt. Zum einen geht es hier um aufgabenübergreifende Minuspunkte in Multiple Choice-Klausuren, zum zweiten um ein Verfahren, nachdem jede einzelne Teilaufgabe bestanden sein muss, um die gesamte Klausur zu bestehen. Für die jeweiligen Klausurstellungsverfahren sind die entsprechenden Lehrstühle verantwortlich, jedoch müssen auch diese sich dabei an die geltenden Ordnungen halten.

    Bericht zur FBR-Sitzung am 10.02.2010

    Auf der Sitzung des Fachbereichsrats Wirtschaftswissenschaft am 10.02.2010 wurde unter anderem die Unzufriedenheit von Studierenden, Mitarbeitern und Professoren mit der neu eröffneten verkleinerten und vegetarischen Mensa I thematisiert. Es wurde festgestellt, dass die Mensa I regelmäßig überfüllt ist, die Servicequalität zu wünschen übrig lässt und die Preise überhöht sind. Von allen Seiten äußerte man sich überaus enttäuscht und unzufrieden mit der derzeitigen Verpflegungssituation auf dem Campus, erst recht in Anbetracht der Art und Weise, wie das Studentenwerk die Verkleinerung der Mensa I gegen alle Widerstände der angrenzenden Fachbereiche und Institute als überaus erfolgreich und vorbildlich verkauft. Alle Rettungsversuche der alten Mensa I durch die angrenzenden Fachbereiche sowie durch die Studierenden gegenüber dem Präsidium der FU sowie gegenüber dem Studentenwerk, welches für die Teilschließung verantwortlich ist, waren seinerzeit erfolglos. Auch das Angebot der Cafeteria der Wirtschaftswissenschaftler im Gebäude Garystraße 21 wurde in diesem Zusammenhang angesprochen und in Frage gestellt. Das Angebot reicht nach Meinung des FBR bei weitem nicht aus, um den Wegfall der ursprünglichen Mensa I zu kompensieren und sollte diesbezüglich überprüft werden. Weiterhin wurde darüber informiert, dass dem „Monopolisten“ gekündigt worden ist.

    Außerdem wurde auf der heutigen Sitzung der Fachbereichstag Wiwiss resümiert. Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass der Fachbereichstag einige interessante Blickwinkel zum Verständnis der jeweils anderen Seite aufgezeigt hat. Auch einige konkrete inhaltliche Aspekte wurden bereits aufgegriffen – diese werden jedoch in den entsprechenden Kommissionen bzw. mit dem neuen Präsidium geklärt werden müssen. Prof. Dr. Rendtel schlug an dieser Stelle, als Kompromiss bezüglich der im VWL Bachelor komplett fehlenden und durch die Studierenden gewünschten Seminare, die Bereitstellung alter Diplom- und Bachelorarbeiten der verschiedenen Lehrstühle durch die Bibliothek zwecks Vorbereitung der Abschlussarbeit vor. Negativ wurde die geringe Beteiligung durch die Studierenden am Fachbereichstag angemerkt, die in den Augen der Professoren darauf schließen lässt, dass die Probleme am Fachbereich doch in Wirklichkeit gar nicht so gravierend seien. Bei einer Beteiligung von ca. drei Diplomstudierenden fällt es tatsächlich schwer, bestehende Missstände glaubhaft gegenüber dem Fachbereich zu vermitteln. Das sollte allen Desinteressierten, welche erst bei ihren eigenen, konkreten Problemen tätig werden und sich dann lauthals über Missstände und eine nicht effektive Studierendenvertretung beschweren, zu denken geben. In den Bachelor und Master-Studiengängen waren glücklicherweise etwas mehr, verhältnismäßig allerdings ebenfalls sehr wenige Studierende vertreten. Angesichts dieser Kritik wurde der Sinn und Zweck einer Weiterführung des Fachbereichstages in den kommenden Semestern von der Professorenseite in Frage gestellt. Möglicherweise ist die geringe Beteiligung auch dem Bestehen diverser anderer, allerdings teils wenig bekannter Diskussionsplattformen geschuldet gewesen. Wir äußerten daher den Vorschlag, die bestehenden Diskussionsplattformen der verschiedenen Studiengänge wie zum Beispiel den „Bachelor-OpenSpace“ zukünftig zentral an einem Fachbereichstag stattfinden zu lassen. Dies eröffnete die Möglichkeit, an solch einem Tag auch die auf dem Fachbereichstag von den Studierenden gewünschte Vorstellung von Vertiefungsgebieten oder andere Initiativen unterzubringen sowie eine größere Publicity für den Tag und somit die verschiedenen Diskussionsplattformen zu erreichen.

    Zuletzt wurde noch die Problematik des immer noch besetzten Hs 1a in der Silberlaube angesprochen, zumal dieser laut Prof. Dr. Hundsdoerfer für verschiedene Prüfungen unseres Fachbereichs fest eingeplant ist. Die Professoren des Fachbereichs fühlten sich hierbei vom Präsidium im Stich gelassen, zumal trotz Zusage für die Reservierung des HS 1a dieser voraussichtlich nicht geräumt werden soll, solange noch kein neues Präsidium gewählt worden ist. Es war in diesem Zusammenhang die Rede von einem Machtvakuum an der Spitze der FU, welches dazu führte, dass derzeit Anfragen unbeantwortet und Zuständigkeiten ungeklärt blieben. Wir haben in diesem Zusammenhang von der Abwicklung anderer Prüfungen in von den BesetzerInnen selbst organisierten Ausweich-Hörsälen gehört, welche auf eine unkomplizierte Lösung des Problems hoffen lassen. Achtet in nächster Zeit also unbedingt auf kurzfristige Ankündigungen des Fachbereichs. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ausdrücklich mit den BesetzerInnen solidarisieren, da sie mit der andauernden Besetzung des Audimax ein Zeichen für eine andere Idee von Bildung setzen, als sie derzeit vor allem an der FU praktiziert wird.
    In Wiwiss-Sprache: Hier scheint die Grenzzahlungsbereitschaft für hochschulpolitisches Engagement und damit verbundene mögliche Verbesserungen der Studienbedingungen deutlich höher zu sein als an unserem Fachbereich. Wir scheinen in dieser Hinsicht eher ein Fachbereich von Trittbrettfahrern zu sein. Also seid bei allen möglichen Komplikationen der Klausurabwicklung nachsichtig mit den BesetzerInnen – sie finanzieren mit ihrer Arbeit ein öffentliches Gut, von dem ihr alle profitiert.




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