Archiv für Juli 2009

Campusmagazin „Furios“ – Pressestimmen

http://www.jungewelt.de/2009/07-10/018.php

Update (16.08.09):
AStA FU-Blog – Ernst-Reuter-Gesellschaft stoppt Finanzierung der FURIOS

Bologna gescheitert? – Pressestimmen

http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/art304,2846075

http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/497/479982/text/

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30534/1.html

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30535/1.html

Kommt zur AS-Sitzung der FU Berlin!!

Bildungsstreik / Weitere Erfolge an der Uni Potsdam und AS-Sitzung der FU Berlin

Nach den im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks erzielten Erfolgen an der HU sind nun auch an der Uni Potsdam diverse Anträge der Studierenden im Akademischen Senat positiv beschieden worden. Dazu im Folgenden eine Presseerklärung des AStA der Universität Potsdam.

Bildungsstreik trägt weitere Früchte

80 Studierende setzen wichtige Positionen im akademischen Senat der Universität Potsdam durch. Masterzulassungsbeschränkungen sollen wieder abgeschafft werden

Rund 80 Studierende aus dem Bildungsstreik und den akademischen Gremien trugen heute einen Forderungskatalog im akademischen Senat der Universität vor. Der Senat beschloss anschließend über neun Anträge der Studierenden.

Konkret beschlossen wurde die Abschaffung der pauschalen Master-Zulassungsbeschränkungen. In den vergangenen Wochen war dies eine der zentralen Forderungen der Studierenden bundesweit.

Die Kritik an der Anwesenheitspflicht in den meisten Lehrveranstaltungen fand im akademischen Senat eine klare Mehrheit – auch unter den ProfessorInnen: Ohne Gegenstimme und bei lediglich einer Enthaltung fordert der Senat die Lehrenden an der Universität auf, bereits zum kommenden Wintersemester auf Anwesenheitslisten zu verzichten.

An das Präsidium der Hochschulleitung formulierte der Senat die Aufgabenstellung, bis zum Januar 2011 ein Modell für ein generelles Teilzeitstudium zu erarbeiten. Hier hat sich die studentische Perspektive gegen die Interessen der Hochschulleitung durchgesetzt: Die Hochschulleitung wollte zunächst ein Modell in einer einzigen Studienordnung testen. Klar ist aber, dass das Teilzeitstudium in allen Studiengängen ermöglicht werden muss.

In einem weiteren wichtigen Thema mussten die Studierenden zunächst zurückstecken: Die Universität Potsdam verlangt weiterhin die Anmeldung zu Prüfungen bereits am Anfang jeder Lehrveranstaltung. Steve Kenner vom Streikkommitee berichtet hierzu: „Ich habe gestern mit Frau Schavan gesprochen und ihr unsere Prüfungsmodalitäten erklärt. Sie meinte, dass solche Handhabungen nicht von Bologna vorgesehen sind und die Universitäten ‚mit solchem Zirkus‘ aufhören sollten.“ Die Studierenden der Universität Potsdam kaufen bisher die Katze im Sack: Niemand weiß am Semesteranfang, was, wann und wie abgeprüft wird.

Mit der Umstrukturierung der akademischen Gremien will sich der Senat in einer nächsten Sitzung befassen. „Ich hoffe, dass die Studierenden sich auch an dieser Sitzung zahlreich beteiligen werden“, so AStA-Referentin Katja Klebig.

Maja Wallstein, studentische Senatorin, bemerkt hierzu abschließend: „Die Entscheidungen im Senat haben gezeigt, dass nur Engagement von Studierenden zur Verbesserung der Studienbedingungen beitragen kann. Ich bedanke mich bei allen Studis, die heute in der Sitzung anwesend waren.“ Dem hat auch der AStA nichts hinzuzufügen.

Weitere Informationen zum Bildungsstreik finden Sie im Internet unter www.bildungsstreik2009.de und unter www.bildungsstreikpotsdam.blogsport.de.

Tamás Blénessy [09.07.2009]

An der FU werden am kommenden Mittwoch, dem 15.07.09, die Bildungsstreik-Anträge der Studierenden diskutiert. Die Sitzung des Akademischen Senats der FU findet am Mittwoch um 15.00 im Henry-Ford-Bau (1. OG, AS-Sitzungssaal) statt. Zahlreiche Beteiligung durch Studierende wäre hier äußerst wichtig, um den Anträgen zum Erfolg zu verhelfen – die Sitzungen des AS sind öffentlich.

Dreisemesterübersicht bis WS 2010/2011

Das Projekt „Studierenden ein Forum geben“ hat gestern eine neue zentrale Dreisemesterübersicht vorgestellt, welche gemeinsam mit den Professoren des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft erarbeitet wurde, um den Studierenden der auslaufenden Studiengänge ihre im Zuge der Bachelor/Master-Umstellung immer schwieriger gewordene Studienplanung zu erleichtern.

Bereits vor einigen Semestern hatte es eine solche Übersicht über alle besonderen BWL-Fächer für den Zeitraum vom SoSe08 bis WiSe09/10 gegeben.

Mit Hilfe der Professoren ist es nun gelungen, eine entsprechende aktualisierte und umfassende zentrale Dreisemesterübersicht sowohl für BWLer als auch für VWLer zusammenzustellen, die für alle Prüfungsfächer das komplette Lehrangebot bis zum Wintersemester 2010/2011 aufgliedert und überdies darstellt, in welche Fächer ihr jeden einzelnen Kurs einbringen könnt (und somit gleichzeitig: wie viel noch für welches Fach angeboten wird). Die Übersicht ist derzeit unter diplom.fachschaft-wirtschaft.com verfügbar. Dort befindet sich auch der Link zu OpenBP 2.0, einer Umfrage, mit der ermittelt werden soll, ob das konkrete Angebot, das nun angekündigt wurde, den Bedarf deckt oder nicht – ob also einzelne Lehrstühle noch weitere Kurse unter anderen Prüfungsnummern anbieten müssten.

Die Umfrage läuft bis 17. Juli. Erste Zwischenergebnisse wollen wir bereits als Input für die Fachbereichsratssitzung am 15. Juli bereitstellen.

Update (14.07.09):
Hier noch ein kleiner Nachtrag zur Dreisemestermatrix von der Fachschafts-Website.

Berichterstattung zum Treffen von Hochschulvertretern und Bildungsministerin Schavan eine Farce

Im Anschluss an den „runden Tisch“, zu dem Bildungsministerin Annette Schavan als Reaktion auf den bundesweiten Bildungsstreik geladen hatte, gab es mal wieder viel Presse zum Thema.

Im Spiegel-Artikel steht unter Anderem: „Ungläubig, ja fast verwirrt, verließ so mancher Studentenvertreter nach dem vierstündigen Gespräch und der gemeinsamen Pressekonferenz zum Abschluss die Runde. Noch zum Höhepunkt der Protestaktionen an den Hochschulen hatte die Bundesbildungsministerin den Großteil der Forderungen vom mehr als 100.000 demonstrierenden Studenten als „gestrig“ bezeichnet. Und nun: Masterstudium für alle, die es wollen? Keine Quote oder künstliche Beschränkung für die Fortsetzung des Studiums nach dem Bachelor-Abschluss? Reduzierung von Stofffülle und Prüfungsdichte? Und obendrein noch die Ankündigung, dass die bisherige Studienzeit- Vorgabe für den Bachelor nicht sklavisch sechs Semester betragen muss, sondern dass es je nach Fach auch mal sieben oder gar acht sein können.“

Leider waren Frau Schavans Bemühungen nach Informationen der anwesenden Studierenden scheinbar eher darauf ausgerichtet, sich in Anbetracht der baldigen Wahlen möglichst gut zu verkaufen. Die Berichterstattung folgt im Großen und Ganzen der Leitlinie, Frau Schavan und mit ihr die herrschende Bildungspolitik seien handlungsfähig und am insgesamt guten Bildungssystem müssten lediglich ein paar wenige Änderungen vorgenommen werden. Genau dies ist jedoch ausdrücklich nicht der Fall! Zu allem Überfluss werden die geplanten Änderungen hier auch noch als als bildungspolitischer Quantensprung dargestellt. Dies ist im Grunde eine Farce, wenn man bedenkt, dass vor nicht allzu langer Zeit das Studium noch tendenziell selbstbestimmt gestaltet werden konnte, was Zeit und Stoff angeht. Repressive Regelungen, mit denen Studierende heutzutage überzogen werden, waren damals vielerorts noch unvorstellbar. Nun soll es dank Frau Schavan wieder möglich sein, ein „oder gar“ zwei Semester länger den festgelegten Stoff, der ein bisschen reduziert werden soll, zu studieren – man tritt auf der Stelle in der deutschen Bildungspolitik. Die tatsächlichen Resultate des Treffens bleiben demnach in der Realität weit hinter den Vorstellungen der Studierenden und engagierten Lehrenden etc. zurück, die im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks auf die Straße gegangen waren, und sind keinesfalls ausreichend oder gar revolutionär, wie größtenteils in der Presse dargestellt.

Es bleibt also wichtig weiterhin Druck zu machen, um die zuständigen Politiker in die Verantwortung zu zwingen. Es muss dringend versucht werden, das Hochstilisieren erreichter Minimal-Verbesserungen durch Politiker mit allen Mitteln zu verhindern, damit diese sich nicht aus eben dieser Verantwortung stehlen können.

Update (13.07.09):
http://www.heise.de/tp/blogs/8/141737

Stimmen zum runden Tisch mit Bildungsvertretern und Annette Schavan

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/studenten-enttaeuscht-von-schavan/

http://www.neues-deutschland.de/artikel/151825.politische-selbstaufgabe.html?sstr=schavan

http://www.zeit.de/online/2009/28/schavan-bologna

http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/981/479472/text/

http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Bildungsstreik-Bologna-Prozess-Bachelor;art304,2841378

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,634885,00.html

http://www.tagesschau.de/inland/bologna104.html

http://www.faz.net/s/Rub1A09F6EF89FE4FD19B3755342A3F509A/Doc~E908CEDFD2F2B4C3E9E3EAB66045A0BD0~ATpl~Ecommon~Scontent.html

ePetition für den Deutschen Bundestag fordert freien Zugang zum Master!!

Untenstehend findet ihr eine Petition für den deutschen Bundestag – Master für alle. Bitte leitet diese Mail an ALLE weiter, die ihr kennt!!!
Wenn bis zum 07. August 50 000 Mitzeichner gefunden werden, wird der Antrag im Bundestag diskutiert.

Wir denken, dies ist ein wichtiger Schritt zur Gleichberechtigung und Aufhebung der Selektivität im Bildungssystem.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=5178

Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass jeder Bachelorabsolvent einen Masterstudienplatz erhält, unabhängig von Note, Herkunft und sozialem Stand.

Begründung
Mit der jetzigen Regel, bei der es so organisiert ist, dass nicht alle einen Masterplatz erhalten, steigt der Konkurrenzkampf unter den Studenten. Es geht nur noch darum gute Noten zu erzielen, um einen Masterstudienplatz zu erhalten. Die Möglichkeit Interessen auch innerhalb des Studiums zu vertiefen bleibt aus. Der Bachelor ist meist nicht berufsqualifizierend, sodass die übrig gebliebenen Studenten kaum etwas mit dem Abschluss erreichen können. Zunehmend wird die Qualität sinken durch das angestrebte Ziel, dass die Studenten möglichst schnell das Studium beendet haben müssen. Dies alles ist nicht tragbar, wenn ein Studium interessant sein soll und auf den Beruf vorbereiten soll!
Originalabsender: dureid.qazzazie@gmx.de

Update (13.07.09):
http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Bachelor-Master-Bologna-Prozess;art304,2846073

Ergebnisse der IR-Wahlen

Dem vorläufigen amtlichen Endergebnis zufolge hat die fsi wiwiss den studentischen Sitz im Institutsrat VWL gewonnen, den studentischen Vertreter im Institutsrat BWL stellt die Initiative „Studierenden-ein-Forum-geben“. Die Wahlbeteiligung war leider wie immer katastrophal (ca. 1%).

Klausurenservice der fsi wiwiss von Lehrstühlen nicht unterstützt

Bereits seit einiger Zeit sind wir mit der Vorbereitung unseres regelmäßigen Klausurenservice für Studierende des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft beschäftigt. Der Klausurenservice der fsi wiwiss soll Studierende mit alten Klausuren aus vorangegangenen Semestern versorgen, damit sie sich anhand dessen schonmal auf ihre Prüfungen vorbereiten können.

Seit fast 30 Jahren gibt es den Klausurenservice der fsi wiwiss schon, doch bereits im letzten Semester zeichnete sich ab, dass sich dieser nicht in gewohnter Form aufrecht erhalten lässt. Da viele Lehrstühle Altklausuren zum Üben mittlerweile selbst im Internet zum Download anbieten, andere hingegen vom Bereitstellen alter Klausuren mittlerweile Abstand genommen haben, lohnte der Aufwand nicht mehr, für zwei oder drei der fsi wiwiss bereitgestellten Klausuren aufwendig und mit finanziellem Vorschuss unsererseits Kopien anzufertigen und das Büro für den Verkauf (zum Kopierpreis) regelmäßig besetzt zu halten. Daher entschieden wir uns im letzten Semester für eine andere Form unseres Klausurenservice – wir boten auf unserem Blog eine Übersicht über alle wirtschaftswissenschaftlichen Lehrstühle bzw. Kurse an und gaben dort an, wo und wie die bereitsgestellten Altklausuren zu finden waren. Uns zur Verfügung gestellte Klausuren waren dabei direkt über unseren Blog abrufbar, andere verlinkt. Für direkt bei uns angebotene Klausuren wurde ein Passwort benötigt, welches im Blackboard-Kurs der fsi wiwiss abrufbar war. Mit einer solchen Vorgehensweise ist sichergestellt, dass lediglich fachbereichsinterne Personen auf die Übungsklausuren zugreifen können. Unser Service bestand also darin, den Studierenden des Fachbereichs eine umfassende Übersicht über zur Verfügung gestellte Übungsklausuren bereitzustellen. Dieser Service erfreute sich vor allem deswegen großer Beliebtheit, da durch die Nutzung unterschiedlichster Kommunikationswege durch die verschiedenen Lehrstühle regelmäßig Verwirrung entsteht.

Auch dieses Semester sind wir natürlich wieder bemüht, euch den gleichen Service anbieten zu können. Nur sind wir dabei leider auf die Unterstützung der Lehrstühle angewiesen, da wir Klausuren nur mit deren Erlaubnis bereitstellen dürfen. Diese einzuholen bzw. überhaupt Informationen von den Lehrstühlen zu erhalten, war bereits in den letzten Semestern ein schwieriges Unterfangen. In diesem Semester hat bis jetzt lediglich ein einziger Lehrstuhl (Prof. Dr. Kuss vom Marketing Department) auf eine Anfrage diesbezüglich reagiert. Wir haben daher noch ein weiteres Mal eine Anfrage an die Lehrstühle des Fachbereichs geschickt und hoffen, dass diesmal etwas mehr passiert. Für uns ist diese Ignoranz vieler Professoren äußerst ärgerlich, zumal wir neben unseren eigenen Klausuren auch Zeit für die Organisation des Klausurenservice aufwenden. Da fällt es schwer zu glauben, dass die Professoren so überarbeitet sind, dass sie für einen Halbsatz als Antwort an die fsi wiwiss keine Zeit mehr aufwenden können. Wenn der Klausurenservice also irgendwann ausläuft, dann liegt es sicherlich nicht an uns. Ihr habt neben unseren Bemühungen natürlich auch selbst die Möglichkeit, die Professoren auf den Klausurenservice der fsi wiwiss anzusprechen, um ihnen klarzumachen, dass Interesse daran und somit Handlungsbedarf besteht.




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