Archiv für März 2009

Fachschaftsrat Wirtschaftswissenschaft wird zu Fachschaft Wirtschaft

Es freut uns sehr, mitteilen zu können, dass sich die hochschulpolitisch aktiven Gruppen am Fachbereich auf eine Zusammenarbeit im Rahmen einer sogenannten „Fachschaft Wirtschaft“ einigen konnten. LHG und fsi wiwiss werden ihre hochschulpolitische Arbeit demnach zukünftig im Rahmen der Fachschaft Wirtschaft koordinieren, welche als zentrale Anlaufstelle für Studierende dienen soll, aber auf die formale Beschlussfassung eines Fachschaftsrates verzichtet. Unser Selbstverständnis als Fachschaftsinitiative sowie eine durch persönliche Differenzen geprägte Arbeit des Fachschaftsrat Wirtschaftswissenschaft in der Vergangenheit haben uns zu diesem Schritt bewogen. Näheres hierzu findet Ihr auf unserem Blog. Wir wollen in diesem Zusammenhang auf die neue Internetpräsenz der Fachschaft Wirtschaft unter www.fachschaft-wirtschaft.com hinweisen und hoffen auf eine konstruktive Zusammenarbeit, um Probleme am Fachbereich gemeinsam ansprechen und lösen zu können. Im Zuge dessen möchten wir ausdrücklich auch alle Studierenden des Fachbereichs auffordern, sich hier aktiv einzubringen. Es ist wichtig gemeinsam als Studierendenschaft gegen strittige Entscheidungen vorzugehen und Engagement am Fachbereich sollte nicht von einigen wenigen Personen getragen werden, sondern basisdemokratisch und unter der Mitwirkung möglichst vieler Studierender geschehen. Daher wollen wir an dieser Stelle auf die gemeinsamen Treffen der Fachschaft Wirtschaft hinweisen, zu denen jeder Interessierte herzlich eingeladen ist (siehe www.fachschaft-wirtschaft.com).

Neues zu Hochschulverträgen

Auf der gemeinsamen Seite der fsi’s findet Ihr einen äußerst ausführlichen Artikel zum aktuellen Stand der Hochschulverhandlungen.

Eure fsi wiwiss

Update (03.04.09):
Neues Deutschland – Bildungssplitter: Berliner Unis ohne Rettungsschirm

Update (08.04.09):
FSIen-Seite – Rasenmäherprinzip und Zulassungsstop?

Die fsi wiwiss sucht engagierte Studierende!!

Wie jedes Semester stellt sich für uns von neuem die Frage, wann wir unseren wöchentlichen Plenumstermin ansetzen und ob es irgendwo dort draußen an unserem (ziemlich unpolitischen) Fachbereich vielleicht doch noch Studenten gibt, die sich über die Fachschaftsarbeit informieren wollen oder sogar gerne bei der Fachschaftsinitiative mitmachen wollen und sich bis jetzt nur nicht getraut haben, einfach mal bei uns vorbeizuschauen.
Je weniger Menschen sich engagieren, desto schwerer fällt es, die uns gegebenen Mitbestimmungsmöglichkeiten an der Uni auch wahrzunehmen. Wir würden uns also ehrlich über interessierte Studenten freuen, die uns in irgendeiner Form unterstützen wollen. Dabei sei gesagt, dass es bei uns im Grunde ziemlich locker zugeht. Jeder entscheidet selbst, ob er etwas macht und was er macht – sei es der ein oder andere Blogeintrag, Gremienarbeit oder Kaffee kochen ;-). Dabei wird natürlich gleichberechtigt über die Vorgehensweise entschieden. Auch wenn Ihr uns nur durch Eure Anwesenheit bereichern wollt und uns bei einer Tasse Kaffee Anregungen für die Fachschaftsarbeit gebt, würde uns das sehr freuen. Ein Engagement oder einfach nur der ein oder andere Besuch in unserem Büro bringen dabei viele Vorteile mit sich. So können wir Probleme am Fachbereich ansprechen, die wir vor Eurem Besuch vielleicht gar nicht kannten, Ihr bekommt einen Einblick in politische Entscheidungsprozesse und Denkweisen und auch auf dem Lebenslauf macht sich ein Engagement in der Fachschaftsini nicht schlecht (natürlich sollte der letzte Punkt nicht die treibende Kraft sein; wir wünschen uns wenn schon ehrliches Engagement!). Wenn Ihr also einfach bei uns vorbeischauen wollt, um Euch zu informieren, dann ist der Semesterbeginn genau der richtige Zeitpunkt, da wir bei potentiellem Interesse natürlich auch bei unserem Plenumstermin flexibel sind. Achtet einfach auf die Ankündigung des ersten Plenumstermins auf unserer Website oder schreibt an fsiwiwiss{at}googlemail.com.

FUwatch stellt Betrieb ein

Der äußerst beliebte und geschätzte Blog FUwatch, der sich seit 2006 mit hochschulpolitischen Themen an der FU auseinandersetzte, hat seinen Betrieb eingestellt. Lediglich ein Archiv der alten Beiträge wird es weiterhin geben. Dies ist schade, zumal FUwatch es verstanden hat, trotz Stellungsnahmen und Werturteilen einen über alle politischen Lager hinweg gelesenen und respektierten Blog zu schaffen.

Überarbeitung des Bachelor-Bereiches auf der FB-Website

Die studentische Studienberatung ist derzeit gemeinsam mit dem Bachelor-Verantwortlichen damit beschäftigt, den Internetauftritt der Bachelor-Seite auf der Fachbereichs-Homepage zu überarbeiten. Vorschläge und Anregungen Eurerseits leiten wir gerne weiter. Schreibt einfach an fsiwiwiss{at}googlemail.com.

Eure fsi wiwiss

„Bildungsstreik 2009″ – Demo gegen Bildungskürzungen und Schieflage im Bildungssystem

Die Initiative „Bildungsstreik 2009″ ruft zu einer bundesweiten Demonstration am 28. März auf. Hierbei sollen vor allem Kürzungen und neoliberale Umstrukturierungen im Bildungsbereich thematisiert werden. Weiteres Infos auf der gemeinsamen Seite der Fachschaftsinis unter fachschaftsinitiativen.wordpress.com.

FBR-Sitzung 24.03.09

Auf der konstituierenden Sitzung des Fachbereichsrates Wirtschaftswissenschaft am 24.03.09 wurde Prof. Dr. Kleinaltenkamp zum neuen Dekan gewählt. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Sydow an und war bereits 2006-2007 Dekan des Fachbereichs. Prodekan ist ab sofort Prof. Dr. Schöb. Wir hoffen auf eine konstruktive Zusammenarbeit und wollen versuchen, studentischen Interessen und Anregungen auch in Zeiten von Bildungskürzungen Gehör zu verleihen.
Auch die Problematik der geplanten Schließung der Mensa I kam am Dienstag zur Sprache. Der noch amtierende Dekan Prof. Dr. Sydow berichtete von einem gemeinsamen Vorsprechen der Dekane der Fachbereiche Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft sowie des Otto-Suhr-Instituts beim Präsidium. Dort gibt man sich machtlos und verweist auf die endgültige Entscheidung des Studentenwerkes. Auf einer Verwaltungsratssitzung des Studentenwerkes, bei der auch Studentenvertreter der angrenzenden Fachbereiche zugegen waren, hatte dieses die Schließungspläne zuvor bereits bekräftigt. Demnach soll es wohl ab WS09/10 lediglich noch eine Cafeteria zu Studentenpreisen mit erweitertem Angebot und Öffnungszeiten geben. Auch eine mögliche Nutzung der Räumlichkeiten im Zuge der Renovierung der Jura-Bibliothek scheint für das Präsidium hier attraktiv zu sein. Es sieht also derzeit nicht danach aus, dass sich eine de facto-Schließung der Mensa I noch verhindern ließe.

Update (27.03.09):
Zum Klausurendiebstahl im Fach Geldpolitik am Lehrstuhl Berger gibt es noch keine abschließenden Informationen. Die geschriebenen Klausuren waren hier aus dem Gebäude Boltzmannstraße 20 entwendet worden. Zu Nachschreiberegelungen für problematische Fälle wird am Fachberich zurzeit noch nach Lösungen gesucht, zumal Prof. Dr. Berger mittlerweile bereits beim IMF in den USA tätig ist. Ob möglicherweise veraltete Schlösser beim Diebstahl eine Rolle spielten und inwieweit Mittel für deren Erneuerung in der Vergangenheit bereits beantragt, jedoch vom Präsidium abgelehnt worden waren, bleibt zu klären. Diese Informationen sind für uns von besonderer Bedeutung, da hier möglicherweise Handlungsbedarf besteht, um zukünftig derartige Vorkommnisse zu verhindern.
Desweiteren wurde der Fachbereichsrat darüber informiert, dass Prof. Dr. Kruschwitz uns doch noch ein weiteres Semester erhalten bleibt, da es bis jetzt noch nicht gelungen ist, seine Nachfolge zu klären.

AStA der Uni Potsdam klagt gegen Zulassungsbeschränkungen im Master

Der AStA der Uni Potsdam hat am Verwaltungsgericht Potsdam ein Normenkontrollverfahren gegen Zulassungsbeschränkungen zu Masterstudiengängen eingereicht. Laut einem Rechtsgutachten verstößt die derzeitige Praxis der Zulassungsbeschränkungen an der Uni Potsdam gegen Artikel 12 des Grundgesetzes. Da derartige Zulassungsbeschränkungen zum Master sich genauso an anderen deutschen Unis wiederfinden (sie sind auf das Konzept der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge zurückzuführen) und nicht nur an der Uni Potsdam gängige Praxis sind, wäre mit einem Urteil ein Präzedenzfall geschaffen, der den gesamten Bologna-Prozess der letzten Jahre in Deutschland in Frage stellen könnte.

AStA-Druckerei scheinbar gerettet

Wie der AStA FU berichtet, hat die FU dem AStA Alternativräumlichkeiten für die Druckerei in Lankwitz angeboten. Damit scheint die AStA Druckerei fürs Erste gerettet zu sein. Wir hatten bereits vor einiger Zeit darüber berichtet, dass die FU die derzeitigen Räumlichkeiten der AStA-Druckerei für ein Kita-Projekt nutzen will. Was im Zuge dessen mit der Druckerei passiert, war lange unklar und es schien, dass die letzte Druckerei aller drei Berliner Unis mangels Ersatzgebäude komplett geschlossen werden müsste. Dies hätte einen herben Schlag für die studentische Infrastruktur bedeutet. Wie der AStA berichtet sollen laut Kompromiss die Umzugskosten vom AStA getragen werden, während die FU selbst für die Umbaukosten der neuen Räumlichkeiten aufkäme. Trotz finanzieller Mehrbelastung für die Studierendenschaft der FU ist dies dennoch ein halbwegs akzeptables Ergebnis, zumal eine Schließung damit anscheinend abgewendet werden konnte.




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: