Bildungsstreik 2009 geplant!

Wie auch auf der gemeinsamen Seite der Fachschaftsinitiativen berichtet wird, ist 2009 geplant nach dem Muster des Schulstreiks aus dem letzten Jahr eine gemeinsame Protestwoche mit Schülern und Interessierten auf die Beine zu stellen.
Daher ist am Donnerstag, dem 22. Januar 2009, um 14:00 Uhr im Raum L 113 (Seminnarzentrum) in der Silberlaube ein FU weites Info-Treffen geplant. Nach einem kurzen Input über den Stand der bundesweiten Planungen soll sich über Perspektiven und Aktionsmöglichkeiten an der FU ausgetauscht werden.

An dieser Stelle sei auch auf eine Kritik der Streik-Pläne auf dem LHG-Blog hingewiesen. Hierzu sei Folgendes gesagt: Natürlich ist es traurig, dass die Protestwoche im letzten Semester so sang und klanglos verpufft ist, aber wer sich darüber regelrecht freut und vorwirft, es gäbe keinen Anlass, der vertritt nicht die Interessen der Studierenden. Hier gibt es einen wichtigen Unterschied: Nicht der Anlass fehlt, sondern die Motivation und Unterstützung, etwas gegen allgemein bekannte Missstände im Bildungswesen zu unternehmen. Also sollte man doch nicht Protest bereits im Vorfeld verurteilen, sondern im Interesse der Studierenden, Schüler etc. erst einmal dazu motivieren. Auch das Risiko, negative Publicity durch ein paar Chaoten auf einer Demo (wie beim Schulstreik) zu erhalten, darf einen doch davon nicht abschrecken oder hat man mit gar keiner Publicity etwa was gewonnen? Wenn die LHG uns jetzt noch erklärt, wie sie selbst etwas gegen Mittelkürzungen erreichen will ohne Streik, dann brauchen wir tatsächlich nicht mehr demonstrieren. Natürlich hat die LHG an einigen Stellen ihres Beitrags durchaus Recht – es ist sicherlich besser zu agieren als zu reagieren. Wenn aber eine konstruktive Hochschulpolitik auf allen Ebenen durch studentenfeindliche Pläne des Präsidiums konterkariert wird, stellt sich dies sehr schwierig dar und sind trotz kleiner Erfolge keine großen Veränderungen möglich (das heißt nicht, dass man nicht versuchen sollte, diese kleinen Erfolge zu forcieren). Man sollte an dieser Stelle im Auge behalten, dass jene, die sich hochschulpolitisch engagieren, auch selber studieren und nicht Vollzeit als Studentenvertreter arbeiten können. Hier sollte man also schon verlangen können, dass Hochschulpolitik so gestaltet ist, dass man Dinge bewegen kann, ohne riesige eigenständige Evaluationsprojekte oder dergleichen durchführen zu müssen. Die Uni sollte glücklich sein, wenn sich Studenten engagieren und ihre Erfahrungen und Lösungsansätze weitergeben und nicht alles dafür tun, Mitbestimmung zu verhindern. Diss ist nämlich genau der Punkt, weswegen es des Protests bedarf.

Update (26.01.09):
Unter diesem Link findet Ihr einen Flyer zum Bildungsstreik an der FU.


11 Antworten auf “Bildungsstreik 2009 geplant!”


  1. Gravatar Icon 1 Thomas E. 21. Januar 2009 um 13:03 Uhr

    Kannst der LHG ruhig einen Namen geben, ich hab’s geschrieben und steh erst einmal persönlich zu meinen Aussagen, die hier im Übrigen unvollständig wieder gegeben sind. Es entsteht zuerst der Eindruck, als gebe es meiner Ansicht nach gar keine Probleme, die ich allerdings ausführlich aufgeführt habe.

    Sie sind nur, meiner Ansicht nach, kein Streikgrund (also Lösung von anderen zu verlangen), sondern ein Grund, selbst was dagegen zu tun, weil wir nämlich unsere Möglichkeiten noch nicht ausgereizt haben und für mich ein Streik ultima ratio ist, eben aufgrund der Risiken, die damit verbunden sind und die auf anderen Wegen umgangen werden können. Streik ist auch nicht des Protests einziges Mittel.

    Vorschläge habe ich gemacht. Die sind zur Diskussion gestellt. Auch ich mach das nicht vollzeitlich, sondern ich ich studiere ebenfalls, bin derzeit sogar einige hundert Kilometer weit weg im Praktikum, muss mich mal um die Zeit nach dem nahenden Abschluss kümmern, betreibe aktiv Leistungssport, und die LHG ist nicht das einzige Engagement, das ich übernommen habe. Ich bin deshalb nicht toll oder toller, sondern ausgelastet, öfters auch einfach überlastet und kenne also sehr gut die Probleme, die daraus resultieren, wenn man das alles nebenbei macht. Deswegen muss man die Aufgaben verteilen. Dafür, nicht für einen Streik, würde ich die Menge der Studierenden gerne mal mobilisiert sehen.

  2. Gravatar Icon 2 phil 21. Januar 2009 um 13:30 Uhr

    Das du der Meinung seist, es gäbe keine Probleme, haben wir nicht gesagt. Du bist der Meinung, man könne die Probleme derzeitig in der Hochschulpolitik lösen und bräuchte sie nicht an die Öffentlichkeit tragen und somit bist du auch der Meinung, die derzeitig Verantwortlichen in der Hochschulpolitik, insbesondere der AStA, seien nur zu faul oder eben nicht in der Lage diese Probleme zu lösen. Hier widerspreche ich dir entschieden, da ich denke, dass man das Gros der Probleme unter den gegebenen Bedingungen nicht hochschulpolitisch lösen kann und an dieser Stelle eine kritische Gegenöffentlichkeit erzeugt werden muss.
    Der zweite von dir angesprochene Punkt soll heißen, dass man die Studierenden eben nicht mobilisiert kriegt an Hochschulpolitik teilzunehmen, wenn ihre Chancen so etwas zu verändern gegen Null tendieren. Wir setzen uns beispielsweise seit vielen Semestern für zeitnahe Wiederholungsklausuren am Fachbereich ein und haben das Verlangen der Studenten danach auch schon evaluiert, aber wenn die Antwort des Fachbereichs ist, dass dazu die Ressourcen fehlen, da es eben an Geld fehlt, da dem Präsidium eben nicht an der Lehre gelegen ist und man nur das fördert, was profitabel ist (das sage ich jetzt um Missverständnisse auszuschließen), dann sind studentischem Engagement in der Hochschulpolitik an dieser Stelle eben einfach Grenzen gesetzt. Wenn sich in einem akademischen Gremium alle über den Sinn einer Maßnahme einig sind, aber sie nicht finanzierbar ist, muss man eben weiter gehen. Im AS und Kuratorium angelangt, hört die studentische Einflussnahme dann auf und man wird niedergestimmt. Und was passiert dann? Dann kommt die LHG bzw. du und sagt, wir müssen selbst mal was unternehmen – aber kein Streik, denn das geht ja auch anders. Und so drehen wir uns immer und immer wieder im Kreis und zerstreiten uns selber als Studierende darüber, was denn nun zu tun sei. Und voila: Das Präsidium freut sich und hat erreicht, was es erreichen wollte. Super.

  3. Gravatar Icon 3 Thomas E. 21. Januar 2009 um 14:02 Uhr

    Was will das Präsidium denn erreichen? Eine stumme, amorphe Studierendenschaft, die schon an der Uni darauf getrimmt wird, keine Verantwortung mehr zu übernehmen, damit die Absolventen später nicht in die Lage sind, der älteren Arbeitsplätze zu übernehmen? Ich geb mich nicht damit zufrieden, im Präsidium immer nur den Teufel zu sehen. Sind dort auch nur Menschen.

    Nein, ich bleibe bei meiner Aussage: Ausgehend von sicherlich sehr negativen Erfahrungen in der Vergangenheit haben wir es, seitdem ich an dieser Universität bin, nicht mal mehr probiert. Zumindest hab ich’s nicht mitbekommen.

    Ich geb mich auch nicht damit zufrieden, dem Präsidium das fehlende Geld vorzuwerfen, denn eine Universität macht keine Umsätze, sondern bekommt Geld zugewiesen oder wirbt es in Drittmittelprojekten ein.

    Öffentlichkeit ist in Ordnung. Zunächst aber mal studentische Öffentlichkeit, die geschlossen auch Druck erzeugen sollte – und selbst für ihre Anliegen einstehen sollte, ehe das andere tun. So‘n Ding ist die Mensa-Schließung: Da bin ich mit jedem Protestierenden einer Meinung, dass der Protest sinnvoll und richtig ist. Ich stimme aber schon wieder nicht mehr zu, auch dafür das Präsidium verantwortlich zu machen und es in eine Linie mit anderen Dingen zu setzen. Da baut man nur am liebgewordenen Feindbild.

    Wiederholungsklausuren… ich meine, mich zu erinnern, dass es im Herbst mal auf der Tagesordnung war, dass Herr Hundsdoerfer konkret dieses Angebot den Studierenden gemacht hatte. Oder nicht? Was ist daraus geworden? Dass es im Diplom jetzt überhaupt Wiederholungsklausuren gibt, haben Studierende überdies erst im letzten Jahr erreicht. Hat Jahre gedauert, ja, aber als man die richtigen Partner fand, ging es plötzlich.

    Ich kann dir von meinen Gesprächen mit Professoren jedenfalls nur sagen, dass wir genau deshalb nicht ernst genommen werden, weil immer zuerst die Protestkarte gespielt wird. In der Berufungskommission, deren Mitglied ich war, wurde später auch mein Widerwort gehört.

    Und, ja, dem AStA des letzten halben Jahres werfe ich Passivität vor, genau wie dem FSR WiWiss im selben Zeitraum, dem auch die LHG angehört hat und mit dem ich auch zusammengearbeitet habe. Wir, nicht ihr, sondern wir alle haben’s uns zuletzt ganz gut in unserem Jammertal eingerichtet.

    Mit Verlaub, mir (als Person) reicht das nicht mehr. Deswegen gibt’s bei uns am Fachbereich jetzt auch diese beiden Projekte, unabhängig von allen LHG-Aktivitäten, sondern privat initiiert. Ich will noch mal was tun, nicht nur Forderungen aufstellen, damit die ganze Zeit, die mich das gekostet hat, auch irgendwem was gebracht hat.

  4. Gravatar Icon 4 phil 21. Januar 2009 um 14:41 Uhr

    Zu deiner ersten Frage: Ja. Ob jemand sich für gesellschaftliche Werte einsetzt oder nicht ist unabhängig davon, ob er im Job Verantwortung übernehmen kann. Vielleicht ist es sogar das Gegenteil. Die Uni erhält gerade im Rahmen der Exzellenzinitiative ausschließlich Geld für die Forschung. Und das ist weit mehr Geld, als sie ansonsten zugewiesen bekommt oder einwerben könnte. Dies ist im übrigen ein Grund, warum wir wie auch der AStA die Exzellenzinitiative nicht gutheißen. Sie setzt falsche Anreize und ist genau wie der Master-Abschluss nur einigen wenigen vorbehalten. Solange diese betriebswirtschaftliche Denkweise an der Uni vorherrscht, ist es fast unmöglich studentische Interessen durchzusetzen. Daran ist natürlich nicht nur das Präsidium schuld – das Handeln des Präsidiums reiht sich ein in die Gesellschaftsentwicklung und die Uni ist somit kein Ort mehr, an dem Dinge hinterfragt und kritisiert werden, sondern an dem man mitschwimmt. Wo sonst, wenn nicht an der Uni, stellt sich die Gesellschaft die Frage, welche Werte sie vertritt – unabhängig von Profitgedanken und politischem Einfluss? Natürlich sind das im Präsidium auch nur Menschen, aber die stellen sich aus Sachzwängen, eigener Überzeugung oder warum auch immer nicht die Frage, was aufgrund gesellschaftlicher Werte Sinn macht, sondern was aufgrund der Mittelvergabe Sinn macht.
    Das mit den Wiederholungsklausuren war nur ein Beispiel – vielleicht gibt es bessere. Fakt ist, es gibt Dinge, die am fehlenden Geld scheitern (ihr könnt hier nicht erzählen, dass ihr sowas noch nie mitbekommen hättet) und zumal jedes Mal aufs neue Hochschulverträge abgeschlossen werden, die Kürzungen, Kürzungen und noch mehr Kürzungen beinhalten und das Exzellenz-Geld prozentual so immer wichtiger wird, verschieben sich die Anreize der Uni auch immer weiter, Geld in die Lehre zu stecken. Ich bezweifle doch gar nicht, dass es sinnvolle Vorschläge und Möglichkeiten für uns gibt, etwas zu Gunsten der Studierenden zu verändern (ihr habt da ja auf Eurem Blog auch einige Dinge angesprochen), wir sind aber mit dem Ausmaß dieser Möglichkeiten nicht zufrieden. Dies mag an unterschiedlichen politischen Überzeugungen liegen, aber die gibt es nunmal. Ihr versucht Dinge zu verändern auf eure Art, der AStA auf seine. Das Problem, was ich sehe ist nur, dass ihr durch so einen Verriss studentischer Protestbemühungen die Versuche des AStA konterkariert und ihm am Schluss wieder Versagen vorwerfen könnt. Ihr seht die selben Probleme, aber würdet sie anders lösen – OK dann versucht es und der AStA versucht es halt anders, aber indem Ihr gegen diese Bemühungen wettert, tragt ihr dazu bei, dass der AStA mit seinem Lösungsversuch keinen Erfolg hat und stellt damit nicht nur den Sinn dieser Bemühungen in Frage.

  5. Gravatar Icon 5 Thomas E. 21. Januar 2009 um 19:46 Uhr

    Phil, weißt du, wir gleiten vom Thema ab. Man kann Herrn Lenzen und anderen Professoren in der Universitätsleitung vorwerfen, dass sie grundsätzlich studierendenfeindlich eingestellt sind und uns unterdrücken wollen. Man kann kann die Exzellenzinitiative auch nach Jahren noch verteufeln und sich darüber ärgern, dass die FU immerhin die deutschlandweiten Mittelkürzungen ein Stück begrenzen konnte. Kann man. Gut. Mit Verlaub, ich kann es nicht.

    Man kann auch, und darum ging es ja eigentlich, mit dem Ausmaß seiner eigenen Veränderungsmöglichkeiten unzufrieden sein. Das kann ich auch. Sie dann aber ignorieren und nicht wenigstens das nutzen, was da ist, nein, diese Logik will mir nicht verständlich werden.

    Ich bin dann also höchstpersönlich mitverantwortlich, wenn auch der nächste Streik nicht ernstgenommen wird. Na ja, gut, das kann ich ja nun schon nicht mehr ändern. Nach mir wird es vielleicht ein anderer sein, der auch wieder fragt, warum mindestens jährlich gestreikt werden muss, warum wir immer und immer und immer wieder das gleiche probieren und nicht mal was Anderes. Und warum wir uns für was Anderes nicht auch mal zusammentun.

    Schade eigentlich. Man könnte so schön protestieren, wenn nicht alle Nase lang jemand fragen würde, warum wir das eigentlich tun. Für manche soll das ja auch regelrecht ein Hobby sein.

  6. Gravatar Icon 6 phil 22. Januar 2009 um 18:56 Uhr

    1) OK – dann scheinen wir bezüglich des Präsidiums anderer Meinung zu sein. Fakt ist, dass ich hier nicht „auf der Suche nach einem Feindbild“ bin, wie ihr das immer so schön formuliert, sondern dass viele Probleme, denen ich mich gegenüber sehe, mit dem Präsidium zu tun haben und ich es daher durchaus als studentenfeindlich betrachte.
    2) Nur dadurch, dass die Exzellenzinitiative jetzt schon eine Weile Realität ist, muss ich sie deshalb nicht besser finden, als ich es am Anfang getan habe.
    3) Das du das nicht genauso siehst, ist doch in Ordnung – es gibt halt unterschiedliche Meinungen und ich akzeptiere das.
    4) „Sie dann aber ignorieren und nicht wenigstens das nutzen, was da ist, nein, diese Logik will mir nicht verständlich werden.“ (Zitat) – Du drehst mir die Worte im Mund um. Das habe ich NIE gesagt. Ich habe sogar den Sinn einiger eurer genannten Verbesserungsvorschläge hervorgehoben. Zudem nutzt auch die fsi wiwiss stetig die uns gegebenen Möglichkeiten (Umfrage zu Prüfungsmodalitäten inkl. Nachbereitung und Einsatz für Umsetzung der Ergebisse, Vorgehen gegen Merkblatt für Zwangsberatungen, Beratung & Information der Studierenden, Bemühungen für Seminare sowie inhaltlich breiteres Lehrangebot im BA etc.). Nicht die Streik-Idee behindert konstruktive Arbeit, sondern euer andauerndes rumnörgeln am AStA und andersdenkenden hochschulpolitischen Gruppen. Ihr beschäftigt euch damit, andauernd Dinge (konkret Ausnutzung gegebener Möglichkeiten) zu fordern, die es bereits gibt (versuchen wir immer wieder und ihr ja sicherlich auch). Das ist die selbe Kategorie, wie das Wahl-Spezial der FURIOS.
    4) Was ist den „was anderes“ – die Ausnutzung gegebener Möglichkeiten, was seit Jahren bereits diverse Hochschulgruppen an der FU (und im Übrigen auch der AStA) probieren?
    5) Ich bin es Leid, mir andauern anhören zu müssen, der Protest sei Selbstzweck. Du kannst mir glauben, dass ich besseres zu tun habe, aber ich sehe eben die Notwendigkeit. Viele andere Studenten im übrigen auch – aber ihre „damit erreichen wir ja sowieso nichts“-Einstellung wird von euch immer wieder bestätigt und gestützt. Ihr müsst ja nicht mitstreiken, aber ein Minimum an Verständnis für andere politische Überzeugungen aufzubringen und diese nicht andauernd ins Lächerliche zu ziehen, wird doch wohl nicht zuviel verlangt sein?! Anscheinend sind wir so meilenweit politisch voneinander entfernt, dass eine konstruktive Zusammenarbeit überhaupt nicht möglich ist. Ihr könnt nicht nur ein „Miteinander“ von anderen verlangen und selber nur ein „Gegeneinander“ praktizieren. Entweder man findet Kompromisse (und diese basieren auf einem Minimum an gegenseitigem Verständnis) oder man lässt es halt komplett bleiben. Unter solchen Umständen ist es sicherlich besser, wenn jeder Seins macht und man sich auf diese Weise nicht zusätzlich zum Präsidium auch noch gegenseitig behindert.

  7. Gravatar Icon 7 phil 22. Januar 2009 um 19:29 Uhr

    Im Übrigen könnt ihr mir nicht erzälen, die fsi wiwiss sei in euren Augen nicht „konstruktiv“ tätig, wie du es dauernd indirekt behauptest – es sein denn der Kommentar von Wolf Dermann zur fsi-Umfrage aus dem November Zitat „An dieser Stelle auch das kollegiale Lob an die FSI für die Umfrage – für die gute Idee auf dieses Mittel zurückzugreifen und die schnelle Umsetzung. Wettbewerb unter den Fachschaftsgruppen belebt das Engagement und die Früchte daraus kommen allen Studis zugute. Unsere kleine Eifersucht ob dieser guten Idee soll uns Ansporn sein mit gutem Engagement nachzuziehen.“ war Ironie..

  8. Gravatar Icon 8 Thomas E. 23. Januar 2009 um 9:03 Uhr

    Nein, Wolfs Kommentar war keine Ironie und auch mein Lob, neulich im LHG-Blog, war nicht so zu verstehen.

    Aber nun: Wenn wir Dinge vorschlagen, die es vermeintlich schon gibt, dann liegt das wahrscheinlich relativ häufig daran, dass es uns wie den meisten unserer Kommilitonen geht: Wir haben es schlichtweg nicht mitbekommen. Daneben geht es uns auf Hochschulebene auch gelegentlich so, dass wir von der Mitarbeit im Grunde ausgeschlossen werden. Im StuPa etwa, wo man uns und anderen Gruppen kaum mehr zugesteht, als anwesend zu sein.

    Ein Vorwurf, den ich der fsi am Fachbereich nicht machen möchte. Ein Vorwurf, den sich der fsr der letzten zwei Jahre in Bezug auf die fsi aber sicherlich umgekehrt machen muss.

    Was mich betrifft, glaube ich nicht daran, dass ich auf ein reines Gegeneinander gepolt bin. Wenn wir jetzt Zeit hätten, könnten wir nachverfolgen, dass mehrmals im LHG-Blog gerade ich die moderierenden Töne angeschlagen habe. Auch im Hintergrund habe ich mehrmals meine Bereitschaft und meinen Wunsch geäußert, auch miteinander zu arbeiten. Ich hätte es liebend gern vermieden, ausgerechnet jetzt in diese Auseinandersetzung verwickelt zu werden.

    Im gleichen Respekt, den ich euch lassen muss, gegen das Präsidium zu streiken, musst du mir aber überlassen, dass ich gegen den Streik und manch andere Politik des AStAs rede. Den Respekt vor dem Streik habe ich auch. Aus der Perspektive meiner Meinung sage ich nur: Ich würde es nicht machen, und zwar aus dem und dem Grund. Das werden die Initiatoren wohl aushalten können, oder?

    Meinethalben können wir das abschließen. Eine offene und ehrlich interessierte Frage habe ich allerdings doch zu deinem letzten Kommentar: Was ist denn nun aus der fsi-Umfrage geworden und warum hat man nie wieder was davon gehört? Was war denn die offizielle Reaktion vom Dekan oder vom Prüfungsbüro/ Prüfungsausschussvorsitzenden? Im Fachbereichsrat sind die Ergebnisse ja offenkundig nie angekommen. Und warum ist der Beitrag vom fsi-Blog entfernt worden?

  9. Gravatar Icon 9 phil 23. Januar 2009 um 16:29 Uhr

    Zunächst einmal ist der Beitag nicht vom fsi-Blog entfernt worden. Wir haben aufgrund möglicher weiterer Umfragen zu ähnlichen Themen und aus Gründen der Übersichtlichkeit oben auf unserer Blog-Startseite eine Kategorie „Umfrage“ eingerichtet. Dort ist genau derselbe Eintrag zu finden, der vormals als Blog-Eintrag gepostet war.
    Zu der Frage, was daraus geworden ist, kann ich folgendes sagen: Wir haben die Ergebnisse den Vorsitzenden der Institutsräte BWL bzw. VWL sowie dem Vorsitzenden des Prüfungsbüros zukommen lassen. Leider gab es bis jetzt nur von Prof. Dr. Kuss eine Reaktion, in der er andeutete, gerne einmal über die Ergebnisse sprechen zu wollen, aber auch, dass einige sich aus der Umfrage ableitenden Kernforderungen einfach nicht umsetzbar seien. Der FBR hat bis jetzt keine direkte Information von uns erhalten, da für die entsprechenden Fragen eher die Institutsräte zuständig sind. In meiner Funktion als einer von zwei neu in den FBR gewählten Studentenvertreter werde ich die Umfrage dort aber sicherlich auch nochmal ansprechen. Da einige Mitglieder der fsi wiwiss aus verschiedenen Gründen ausgeschieden sind, haben wir in den Institutsräten derzeit keine aktiven Vertreter. Trotzdem werden wir in naher Zukunft nochmal einen neuen Anlauf nehmen, das Thema anzusprechen. Die Ergebnisse stehen hierfür natürlich auch der LHG zur Verfügung. Ich persönlich habe die Ergebnisse zudem in meiner Funktion als studentische Studienberatung VWL zudem dem sogenannten „StuPrO“-Projekt (Studiumsbezogene Prozessoptimierung) erläutert, welches sich mit der Verbesserung der Studienbedingungen am FB befasst.

  10. Gravatar Icon 10 Thomas E. 23. Januar 2009 um 18:38 Uhr

    Danke. Das war dann nur ungünstig, weil ich den Beitrag über den Link im LHG-Blog schneller zu finden glaubte, als mich Herr Kleinaltenkamp Mitte Dezember mal darauf ansprach, was denn aus dieser Angelegenheit geworden sei. Und hatte es halt nicht mehr gefunden. Da er offenkundig nicht davon wusste, sind die Informationen wohl leider irgendwo versackt.

    Ich denke, dass man das Thema durchaus im FBR wieder aufgreifen kann. Man wird ja bald auch schon zeigen können, dass der Lehrbedarf noch sehr hoch ist – und schnellere Wiederholungsprüfungen helfen dann auch, diesen Bedarf zu senken. All solche Dinge zu besprechen, dafür wäre eine schnelle Einberufung der ersten FSR-Sitzung sicherlich sehr sinnvoll.

  1. 1 Übersicht | fsi-wiwiss Pingback am 21. Januar 2009 um 12:10 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.



Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: