Zwangsexmatrikulationen

Der AStA strebt eine Musterklage gegen die Anmeldepflicht für alle noch ausstehenden Grundstudiumsklausuren ab dem fünften Semester im Diplom an, wie sie hier am Fachbereich derzeit umgesetzt wird.

Desweiteren ist auch die Art, wie der Fachbereich sog. Zwangsberatungen oder im Fachjargon Prüfungsberatungen nach §13 SfaP durchführen lässt, rechtlich bedenklich. Dies geschieht am FB WiWiss nach einem Schema, bei dem der Studierende ein Merkblatt mit in die Zwangsberatung nimmt, auf dem schon draufsteht, welche Auflagen ihm erteilt werden sollen.
Neben der grundlegenden Kritik der Zwangsberatung ist der spezielle Punkt am FB WiWiss der, dass diese Regelung in keinster Weise auf die persönlichen Umstände eingeht, die für die KommilitonInnen dazu geführt haben, dass sich das Studium verzögert hat, wie es der Paragraph der SfaP fordert.

Wir möchten daher betroffene KommilitonInnen auffordern, erstens den Verlauf der Musterklage im Auge zu behalten, und zweitens ihrerseits gegen die Zwangsexmatrikulationspraxis des Fachbereichs aktiv zu werden und das sich auftuende Fenster zu nutzen, also bei einer drohenden Zwangsexmatrikulation umgehend den AStA zu kontaktieren und eine Rechtsberatung einzuholen (kostenlos über den AStA).


1 Antwort auf “Zwangsexmatrikulationen”


  1. 1 Sorge um Frist für auslaufende Studiengänge unbegründet | fsi-wiwiss Pingback am 29. Januar 2009 um 12:39 Uhr
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