Archiv für Januar 2009

Keine McKinsey-Werbung mehr an FU Elite-Studis

Die FU hat nun, nachdem sie eine Menge Kritik dafür einstecken musste, dass sie Werbung verschiedener Unternehmensberater an nach Notenkriterien ausgewählte Studenten verschickt hat, ihre Kooperation mit McKinsey und Boston Consulting Group eingestellt, über die wir Anfang November in unserem Blog-Eintrag „FU leitet McKinsey-Werbung an ausgewählte Studis weiter“ berichteten. Genaueres dazu auf FUwatch.

Sorge um Frist für auslaufende Studiengänge unbegründet

In den letzten Tagen geisterte das Gerücht um den Fachbereich, 2011 sei endgültig Schluss mit den auslaufenden Studiengängen, da Aufhebungsbeschlüsse des Präsidiums für Diplom und Magisterstudiengänge aus dem Jahr 2006 bzw. 2007 entdeckt wurden. Diese sind jedoch nach gesicherten Informationen nur auf Formalitäten zurückzuführen, wonach mit dem Beschluss, keine neuen Studierenden in einem Studiengang mehr zuzulassen, gleichzeitig die Aufhebung des entsprechenden Studienganges beschlossen werden muss. Im Rahmen des „Vertrauensschutzes“ wird dann an der FU regelmäßig die Regelstudienzeit des letzten immatrikulierten Jahrgangs plus zwei Semester als Frist für die Aufhebung festgelegt. Daraus resultierten die Aufhebungsbeschlüsse der Diplomstudiengänge BWL und VWL zum Jahr 2011 sowie diverser Magisterstudiengänge zum Jahr 2010.
Vollkommen unabhängig von diesem „Vertrauensschutz“, also den hier genannten Fristen, existiert jedoch ein Prüfungsanspruch. Dies ist ein Rechtsanspruch, den Studierende aufgrund ihrer Immatrikulation auf Grundlage der zum jeweiligen Zeitpunkt geltenden Ordnungen erworben haben.
Das heißt letztendlich, die Universität ist verpflichtet, den Studenten der auslaufenden Studiengänge Prüfungen im Rahmen der jeweils geltenden Ordnungen auch über die entsprechend festgelegten Fristen hinaus anzubieten. Der Prüfungsanspruch bleibt solange bestehen, wie man als Studierender auf Grundlage der bei der Immatrikulation geltenden Prüfungsordnung eingeschrieben ist. Lediglich das Studienangebot, also das Lehrangebot eigens für den jeweiligen Studiengang, muss nur bis zum Ende der genannten Fristen gewährleistet werden. Danach müssen den Studierenden gegebenenfalls andere Studienangebote miteröffnet oder andere Regelungen gefunden werden.
Macht Euch also keine Sorgen – ihr habt einen Rechtsanspruch darauf, Euer Diplom bzw. Magister im Rahmen der jeweils geltenden Ordnungen zu Ende zu studieren und die Universität hat keine Handhabe, Euch von irgendeiner Frist an zwangszuexmatrikulieren. Es gilt also weiterhin, was in unserem Beitrag „Aktueller Stand der auslaufenden Studiengänge“ aus dem Dezember gesagt wurde – die Uni versucht die auslaufenden Studiengänge über straff ausgelegte Zwangsexmatrikulationsregelungen bei Überschreitung einer bestimmten Studiendauer (im Diplom BWL / VWL ab dem 11. Semester, ab dem 13. Semester mit Auflagen) loszuwerden. Falls Euch aufgrund dieser Regelungen Zwangsexmatrikulation droht, lest unseren Blog-Eintrag „Zwangsexmatrikulationen“, nutzt die Chance und wendet Euch an die Rechtsberatung des AStA.

Neue Infos zur Mensaschließung von Senatsverwaltung & Studentenwerk

Nach jüngsten Informationen von Senatsverwaltung und Studentenwerk wissen wir nun etwas mehr über die geplante Mensaschließung.
Die Senatsverwaltung gab an, alleine das Studentenwerk Berlin sei für eine mögliche Schließung verantwortlich. Dies schließt unsere anfänglichen Vermutungen aus, das Präsidium der FU sei in die Schließungspläne involviert. Die Schließung müsse zudem durch den Verwaltungsrat des Studentenwerks Berlin gehen, was nach unserem Informationsstand bis jetzt noch nicht geschehen ist.
Das Studentenwerk gab an, die Schließung der beiden oberen Etagen des Gebäudes der Mensa I erfolge im WS 09/10 [geändert], da eine Sanierung des Gebäudes – so auch Gutachter – dringend notwendig sei. Allerdings sei das weitere Verfahren mit dem Mensagebäude aufgrund fehlender Gelder noch weitgehend unklar. Lediglich, dass im Erdgeschoss das Angebot erweitert, die Öffnungszeiten verlängert und die Preise verringert werden sollen, sei bis jetzt geplant.
Zudem seien mittlerweile auch einige andere Anfragen bezüglich der Mensaschließung an das Studentenwerk gestellt worden. Dies bedeutet, dass unsere Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich zu sein scheint. Verbreitet also auch weiterhin diese Informationen in eurem Bekanntenkreis und macht die Unterschriftenaktion gegen die Mensaschließung publik!

Eure fsi wiwiss

Unterschriftenliste gegen Mensa-Schließung

Um unserer Forderung nach einer Weiterführung des Betriebes der Mensa I während und nach der Sanierung Nachdruck zu verleihen, haben die beteiligten studentischen Hochschulgruppen eine Unterschriftenliste erarbeitet. Diese kann hier heruntergeladen und im Anschluss bei uns im Büro oder eventuell bei Frau Yacoubi an der Pforte (ins Fach der fsi wiwiss) abgegeben werden. Wenn unser Büro besetzt ist, könnt Ihr auch dort direkt unterschreiben. Ausführliche Infos findet Ihr auch nochmal auf der Seite der FSI OSI.

Eure fsi wiwiss

Noch mehr Elite

Wie der Tagesspiegel berichtet, geht der Exzellenzwettbewerb voraussichtlich im Jahr 2010 in eine neue Runde. 2010 Konzepte, 2011 Vorauswahl und 2012 dann die totale Elite – so stellen sich Deutsche Forschungsgemeinschaft und Wissenschaftsrat die nächste Stufe des Elite-Wahnsinns vor. Bereits beim letzten Mal gekürte „Elite-Unis“ werden, wenn es so weit ist, dann auch nochmal auf den Prüfstand gestellt. Damit soll wohl gewährleistet werden, dass diese nicht den Anreiz dazu verlieren, all ihr Engagement auf die Forschung auszurichten. Was das für die Lehre bedeutet ist bereits jetzt klar: Renommé statt Substanz, damit werden sich FU-Studenten wohl auch in den nächsten Jahren begnügen müssen. Auch FUwatch berichtet zum Thema.

Bildungsstreik 2009 geplant!

Wie auch auf der gemeinsamen Seite der Fachschaftsinitiativen berichtet wird, ist 2009 geplant nach dem Muster des Schulstreiks aus dem letzten Jahr eine gemeinsame Protestwoche mit Schülern und Interessierten auf die Beine zu stellen.
Daher ist am Donnerstag, dem 22. Januar 2009, um 14:00 Uhr im Raum L 113 (Seminnarzentrum) in der Silberlaube ein FU weites Info-Treffen geplant. Nach einem kurzen Input über den Stand der bundesweiten Planungen soll sich über Perspektiven und Aktionsmöglichkeiten an der FU ausgetauscht werden.

An dieser Stelle sei auch auf eine Kritik der Streik-Pläne auf dem LHG-Blog hingewiesen. Hierzu sei Folgendes gesagt: Natürlich ist es traurig, dass die Protestwoche im letzten Semester so sang und klanglos verpufft ist, aber wer sich darüber regelrecht freut und vorwirft, es gäbe keinen Anlass, der vertritt nicht die Interessen der Studierenden. Hier gibt es einen wichtigen Unterschied: Nicht der Anlass fehlt, sondern die Motivation und Unterstützung, etwas gegen allgemein bekannte Missstände im Bildungswesen zu unternehmen. Also sollte man doch nicht Protest bereits im Vorfeld verurteilen, sondern im Interesse der Studierenden, Schüler etc. erst einmal dazu motivieren. Auch das Risiko, negative Publicity durch ein paar Chaoten auf einer Demo (wie beim Schulstreik) zu erhalten, darf einen doch davon nicht abschrecken oder hat man mit gar keiner Publicity etwa was gewonnen? Wenn die LHG uns jetzt noch erklärt, wie sie selbst etwas gegen Mittelkürzungen erreichen will ohne Streik, dann brauchen wir tatsächlich nicht mehr demonstrieren. Natürlich hat die LHG an einigen Stellen ihres Beitrags durchaus Recht – es ist sicherlich besser zu agieren als zu reagieren. Wenn aber eine konstruktive Hochschulpolitik auf allen Ebenen durch studentenfeindliche Pläne des Präsidiums konterkariert wird, stellt sich dies sehr schwierig dar und sind trotz kleiner Erfolge keine großen Veränderungen möglich (das heißt nicht, dass man nicht versuchen sollte, diese kleinen Erfolge zu forcieren). Man sollte an dieser Stelle im Auge behalten, dass jene, die sich hochschulpolitisch engagieren, auch selber studieren und nicht Vollzeit als Studentenvertreter arbeiten können. Hier sollte man also schon verlangen können, dass Hochschulpolitik so gestaltet ist, dass man Dinge bewegen kann, ohne riesige eigenständige Evaluationsprojekte oder dergleichen durchführen zu müssen. Die Uni sollte glücklich sein, wenn sich Studenten engagieren und ihre Erfahrungen und Lösungsansätze weitergeben und nicht alles dafür tun, Mitbestimmung zu verhindern. Diss ist nämlich genau der Punkt, weswegen es des Protests bedarf.

Update (26.01.09):
Unter diesem Link findet Ihr einen Flyer zum Bildungsstreik an der FU.

Kostenpflichtige Kita statt AStA-Druckerei?

Es ist soweit – nun ist also die erste studentische Hochschulgruppe auf die Taktik des Präsidiums bezüglich der Schließung der AStA-Druckerei eingestiegen. Die LHG berichtet in einem aktuellen Flugblatt „FSI-AStA blockiert Kita – Wir sind für die FU-Kita!“. Hintergründe sind auf diesem Flyer aber anscheinend fehl am Platz.
Eigentlich sind alle AStA-nahen Gruppen bis jetzt vorsichtig mit diesem Thema gewesen, damit niemand etwas in den falschen Hals kriegt und die Taktik des Präsidiums nicht aufgeht. Aufgrund des Flyers der LHG sehen wir uns nun aber gezwungen, dazu Stellung zu nehmen und Euch über die aktuellen Vorgänge zu informieren:
Zum ersten soll die die Eröffnung der geplanten FU-Kita wie bereits angesprochen einhergehen mit dem Rauswurf der AStA-Druckerei aus dem entsprechenden Gebäude. Nach dem Verkauf der TU-Druckerei 2007 durch den damaligen rechten RCDS-AStA gäbe es somit keine Druckerei mehr an den drei Berliner Unis. Dies wäre eine weitere starke Schwächung der studentischen Infrastruktur der Berliner Unis und passt sich nahtlos ein in die derzeitige Politik des Präsidums der FU. Die Herausgabe von Studentenkalendern, Info-Heften und Ähnlichem wäre ohne AStA-Druckerei nicht möglich und es wäre damit noch schwieriger für die Studierendenschaft der Berliner Unis, öffentlich Gehör zu finden.
Zum zweiten soll die geplante FU-Kita nach unseren Informationen kostenpflichtig sein, das heißt, Studenten der FU mit Kind könnten dort gegen Geld ihre Kinder zur Betreuung abgeben. Diese Idee mutet schon fast pervers an und bis jetzt hat uns noch niemand erklären können, warum man an der FU eine Kita braucht, wenn diese nicht kostenfrei für Studenten ist.
Dass der AStA sich gegen eine FU-Kita einsetzt, ist zunächst einmal eine Unterstellung. Der AStA ist für solche Pläne sicher offen, wenn die Existenz der Druckerei nicht davon abhängig gemacht wird und wenn diese kostenfrei für Studierende ist. So wie es derzeit aussieht, sind die Kita-Pläne des Präsidiums nur Mittel zum Zweck, um studentische Hochschulpolitik im Allgemeinen an der FU zu schwächen und leider findet das Präsidium hierfür auch immer wieder Verbündete wie derzeitig die LHG. Nach den Schließungsplänen für die Mensa I geht es also anscheinend immer weiter und wenn die studentischen Hochschulgruppen nicht geschlossen gegen eine solche Politik der Uni-Leitung vorgehen, dann ist bald nicht mehr viel übrig von der Lehre und der damit verbundenen Infrastruktur an der FU. Auch wenn Gruppen wie die LHG, die nicht im AStA sitzen, nicht jede Publikation des AStA toll finden, sollten sie doch vielleicht einmal darüber nachdenken, ob sie in einem zahnlosen AStA sitzen wollten, der jede Mitbestimmung und jedes Sprachrohr verloren hat, weil er immer alle Pläne des Präsidiums mitgetragen hat.
Zusatz: Auf der Seite des AStA FU findet ihr einen Teil der Publikationen online, weitere sind bei uns im Büro oder beim AStA selbst kostenfrei erhältlich.

Update (21.01.09):
Nach neusten Informationen verhält es sich mit den Plänen bezüglich der AStA-Druckerei und der Kita wie folgt: Der FU stehen Fördermittel für eine entsprechende Einrichtung zur Verfügung, die sinnvollerweise abgerufen werden sollen. Dem steht natürlich auch der AStA prinzipiell nicht im Wege. Geplant ist allerdings, wie bereits berichtet, das sogenannte „Kinderparadies Dahlem“ im derzeitigen Gebäude der AStA-Druckerei zu eröffnen. Dies obwohl die FU Berlin im Besitz diverser anderer leerstehender Immobilien ist, das angesprochene Gebäude für eine Nutzung als Kinderbetreuungseinrichtung komplett saniert werden müsste und somit vergleichsweise ungeeignet ist und, falls überhaupt ein Ersatzgebäude für die AStA-Druckerei (mit oder ohne Unterstützung der FU) gefunden würde, ein Umzug der Druckerei ca. 10000 – 15000€ kosten würde. Diese Kosten würde dann selbstverständlich der AStA selbst tragen müssen. Argument der Uni-Leitung ist hierbei vor allem die gute Lage. Im Übrigen gibt es an der FU bereits eine Kita, welche vom Studentenwerk betrieben wird. Im Kinderparadies Dahlem könnten FU-Studierende dann, so die Planung, bei Bedarf ihr Kind stundenweise abgeben (ob kostenlos oder kostenpflichtig ist in diesem frühen Planungsstadium noch völlig unklar). Fakt ist, dass die Uni-Leitung bisher trotz Alternativmöglichkeiten auf dem Auszug der AStA-Druckerei aus dem favorisierten Gebäude besteht und anscheinend überhaupt nicht an einer akzeptablen bzw. einvernehmlichen Lösung mit dem AStA interessiert ist. Hierbei geht es also nicht, wie die LHG berichtet, um eine grundsätzliche Ablehnung der Kita-Pläne durch den AStA, sondern um die gerechtfertigte Frage, warum man diese Pläne ausgerechnet mit einem Rauswurf der AStA-Druckerei verbindet, der die Studierendenschaft de facto entweder Geld kostet oder gar eine endgültige Schließung und somit einen klaren Einschnitt in die Infrastruktur der Studenten bedeuten würde.

Update (08.02.09):
Auch die Junge Welt hat nun einen Artikel zu der Problematik veröffentlicht. Dort heißt es: „AStA-Druckerei soll weichen“.

Nächstes Plenum offen für Interessierte

Auch das nächste Plenum (Dienstag, 27.01.09, ab 12Uhr) ist wie immer offen für Interessierte. Wir würden uns freuen, wenn der eine oder andere dann den Weg in unser Büro finden würde. Wir beantworten dann gerne Eure Fragen und würden Euch (bei Interesse) noch lieber in der fsi wiwiss willkommen heißen.

Forum Neustart

Forum

Wir haben unseren Forendienst neugestartet. Um Anmeldungen von Bots oder fachbereichsexternen Personen zu vermeiden, haben wir einen Zugangsschutz eingeführt.

Um euch anmelden zu können, müsst ihr nur zwei Dinge tun.

1. – Meldet euch ganz normal wie bei jedem Forum an

2. – Im Blackboardkurs Fsi Umfrage -> Kursunterlagen findet Ihr ein Passwort,
dieses schickt Ihr von der von euch bei der Anmeldung angegebenen Email-Adresse
an fsiwiwiss[at]googlemail.com
– wir schalten euch dann schnellstmöglich frei

Eure fsi wiwiss

Klausurenservice

Unter Materialien findet ihr ab heute alle Altklausuren die wir bis jetzt bereitstellen dürfen.
Das Passwort für diesen Bereich findet ihr im Blackboardkurs "fsi wiwiss" unter Kursunterlagen.
Trotz mehrfacher E-Mails und Telefonanrufen warten wir noch immer auf eine Antwort verschiedener Lehrstühle.
Sobald diese eingehen, könnt ihr sie in der Tabelle einsehen und hoffentlich dann auch herunterladen.

Bei Fragen nutzt bitte das Forum oder schreibt uns per Mail.

Eure fsi wiwiss

History:

13.01.2009 Klausurenservice (Tabelle)

18.12.2008 Klausurenservice




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